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Russland und die Waldbrände

Mit Beschluss Nr. 177 vom 25.5.2016 hat die Regierung der Republik Jakutien (Sacha) beschlossen, Waldbrände in schwer zugänglichen Regionen nicht mehr zu bekämpfen, sofern nicht Wohnsiedlungen oder Produktionsstätten bedroht sind. Begründet wird dieser Schritt damit, dass dies in Russland bereits gängige Praxis sei sowie mit außerordentlich hohen Kosten für wirksame Maßnahmen.
Laut Greenpeace betrifft dieser Beschluss 219,9 Mio. ha oder 19,2 % der Waldfläche Russlands. Mit Verweis darauf, dass seit Anfang diesen Jahres in der Russischen Föderation bereits über 2 Mio. ha Wald Opfer der Flammen geworden sind, wird die Öffentlichkeit aufgerufen sich mit einer Unterschriftensammlung für einen stärkeren Waldbrandschutz einzusetzen.
Werner Pfalz, Quellen: www.otr-online.ru, www.forest.ru

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