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Russland: Rundholzexport-Verbot nach China möglich

Aufgrund des illegalen Holzeinschlags könnte Russland den Rundholzexport in die Volksrepublik China verbieten, sagte Russlands Minister für natürliche Ressourcen und Ökologie, Dmitry Kobylkin. „China sollte klar verstehen, dass wir keine andere Wahl haben, als den Export von Holz vollständig zu verbieten, wenn sie sich nicht an der Lösung dieses Problems beteiligen“, sagte er in einem Interview mit Vedomosti.

Der Minister bietet China eine gemeinsame Wiederaufforstung an. Im vergangenen Jahr veröffentlichten ONF-Aktivisten eine Studie, wonach in 47 Regionen Russlands der Holzverkauf von Organisationen getätigt wurde, ohne Daten über Transaktionen in das einheitliche staatliche Informationssystem LesEGAIS einzugeben. Nach dem Forstgesetz seien Unternehmen aber verpflichtet, Informationen über Holztransaktionen in LesEGAIS einzugeben. Gemäß der Studie stellte man fest, dass bei 153 von 306 Inspektionen die Eingaben nicht erfolgten. Die ONF sei der Ansicht, dass es sich um illegal geschlagenes Holz handle, schrieb die russische Tageszeitung kommersant.ru.

Über den illegalen Taiga-Holzeinschlag wird seit Jahren auf verschiedenen Ebenen gesprochen – von kommunal bis präsidial.

holzkurier.com

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