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Rundholzmarkt in Deutschland

Wie aus dem Holzmarktinfo-Meldenetz bezüglich Nadelstammholz hervorgeht, wurde in neueren Verträgen für Fichte die 100-€-Marke für das Leitsortiment BC 2b vielfach erreicht oder gar überschritten. In Niedersachsen kommt zu den „normalen“ Anfragen noch die zusätzliche Nachfrage seitens sauerländischer Verarbeiter hinzu, dennoch stiegen die Preise nicht auf das gleiche Niveau wie in südlicher gelegenen Bundesländern. Für die kommenden Monate gehen die meisten Betriebe davon aus, dass der Waldbesitz in den gegenwärtigen oder noch anstehenden Verhandlungen über die Lieferung von Nadelstammholz weitere Preisanhebungen realisieren wird.
Bei Buchenstammholz wird für die kommenden Monate vielfach eine stabile Nachfrage erwartet, die allerdings mit fortschreitendem Jahresverlauf wieder sinken wird. Das Interesse an Eiche ist erneut bei fast allen Meldebetrieben gestiegen und wird wohl auch weiter zulegen. Dies dürfte sich erwartungsgemäß in den Preisen niederschlagen. In Rheinland-Pfalz wurden jüngst größere Mengen vertraglich gebunden.
Bei Nadelindustrieholz ist bereits seit einem Jahr eine stets zunehmende Nachfrage festzustellen, die auch in den kommenden Monaten anhalten dürfte.
Neben Laubindustrieholz wird nun zunehmend auch Nadelindustrieholz als Energieholz verkauft. Insbesondere private Betriebe machen gerne von der Möglichkeit Gebrauch, anfallende Mengen komplett als Brennholz zu vermarkten. Staatliche Betriebe hingegen sind bestrebt, auch herkömmliche Vertriebswege und Absatzschienen zu bedienen.
Holzmarktinfo/Quelle: HMI-Meldenetz

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