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Rundholzeinschlag in Deutschland im Jahr 2016 gesunken

Im Jahr 2016 sank der Holzeinschlag in Deutschland auf den niedrigsten Stand der vergangenen 13 Jahre (wenn man das Ausnahmejahr 2009 außer Betracht lässt). Im Jahr 2012 betrug er 52,34 Mio. Fm, 2013 legte er um 1,7 % auf 53,21 Mio. Fm zu, 2014 um 2,2 % auf 54,36 Mio. Fm und im Jahr 2015 um 2,3 % auf 55,61 Mio. Fm.
Den größten Anteil stellte im Jahr 2016 trotz eines Rückgangs um 6,9 % die Holzartengruppe Fichte/Douglasie/Tanne mit 26,48 Mio. Fm. Der zweitgrößte Anteil errechnet sich für die Gruppe Kiefer/Lärche/Strobe mit 12,57 Mio. Fm und einem Plus um 0,1 %.
Die Ernte von Buchenrohholz inkl. Buntlaubholz lag 2016 mit 11,01 Mio. Fm um 4,2 % unter der Vorjahresmenge. Bei Eichenrohholz zeigte sich ein Anstieg um 2,7 % auf 2,14 Mio. Fm.
Insgesamt errechnet sich für das Jahr 2016 bei Nadelholz ein kräftiger Rückgang des Einschlags um 7,1 % auf 39,05 Mio. Fm und auch bei Laubholz um 6,1 % auf 13,14 Mio. Fm.
HMI/Quelle: Statistisches Bundesamt

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