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Rumänien: Preisabsprachen am Holzmarkt?

Die rumänische Wettbewerbsbehörde (Consiliul Concurentei) weitet ihre Untersuchungen von Preis- und Mengenabsprachen beim Rundholzkauf aus.

Diverse rumänische Medien melden, dass die rumänische Wettbewerbsbehörde Untersuchungen auf über 35 Unternehmen aus der rumänischen Holzbranche ausgeweitet hat. Darunter finden auch die Tochtergesellschaften von Schweighofer, Egger und Kronospan (CH). Insgesamt sind 94 Unternehmen im Fokus der Wettbewerbsbehörde. Die Wettbewerbsbehörde untersucht seit 2016 mögliche Preis- und Mengenabsprachen der Holz verarbeitenden Industrie bei Rundholzversteigerungen der staatlichen Forstbehörde Romsilva.

2018 wurden bereits die Holzproduzenten Forestar SA, Nico Paul SRL und Saniral SRL zu Geldstrafen in Höhe von insgesamt 2,3 Mio. RON (etwa 500.000 €) aufgrund Preisabsprachen bei Versteigerungen von Romsilva verurteilt.

holzkurier.com

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