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Rumänien: Minister bestätigt illegalen Holzeinschlag

Der neue rumänische Umweltminister bestätigte vergangene Woche die Zahlen des von der nationalen Forsteinrichtung (IFN) veröffentlichen Forschungsberichtes. Diese gehen von einem Jahreseinschlag von 38 Mio. Fm aus und lassen vermuten, dass 20 Mio. Fm davon aus illegalem Einschlag kommen.

Umweltminister Costel Alexe informierte sich vor Ort bei IFN-Leiter Marin Gheorghe über die Forschungsergebnisse. Alexe kam zu der Schlussfolgerung, dass die Differenzmenge von 20 Mio. Fm aus illegalem Holzeinschlag herrühre. Alexe betonte, dass er die sehr pessimistischen Szenarien der Umweltaktivisten vollinhaltlich teile, berichtet das Onlineportal g4media.ro.

Der Forschungsbericht wird sowohl seitens Romsilva als auch der Waldbesitzerverbände und Möbelindustrie kritisiert. Laut der IFN-Studie entfallen 85 % des illegal geschlägerten Holzes auf Laubholz, vor allem Buche und Eiche. Die rumänische Wettbewerbsbehörde ging bereits 2017 von der Annahme aus, dass ein Großteil des fehlenden Holzes von der Landbevölkerung als Brennholz verwendet werde.

holzkurier.com

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