Newsletter
ABO
Zeitschriften
Service
Der Schwarzstorch - eine heimliche Waldschönheit

Rückkehr des Schwarzstorchs in Niedersachsen

Im Gegensatz zu seinem weißen Vetter, der unter anderem Hausdächer oder Schornsteine als Brutplatz wählt, benötigt der heimliche Schwarzstorch große, ungestörte Laub- und Mischwälder mit alten Bäumen auf denen er seinen Horst errichten kann. Diese ruhigen Waldgebiete findet der scheue Waldbewohner unter anderem in den Wäldern der Niedersächsischen Landesforsten.

„Nach einem langen Winter haben sich die seltenen Vögel auf den rund 5000 km langen Weg aus Afrika in Ihre Brutgebiete in Niedersachsen begeben,“ erklärte Christoph Rothfuchs,  Schwarzstorchexperte der Niedersächsischen Landesforsten, Mitte April. „Rund um die alt bekannten Horste halten wir Förster während der Brut- und Aufzuchtzeit absolute Ruhe; ist dann noch ein Gewässer mit seiner Lieblingsnahrung Fisch in der Nähe, so findet der schwarze Vogel mit dem roten Schnabel einen idealen Lebensraum!“
In ganz Niedersachsen brüten jährlich ca. 40 erfolgreiche Brutpaare, davon finden rund die Hälfte einen idealen Nist- und Brutplatz in Wäldern der niedersächsischen Landesforsten. Die großen Horste werden meist in hohen Bäumen aus vielen Ästen und Zweigen errichtet und müssen jedes Jahr für eine erfolgreiche Jungenaufzucht ausgebessert werden. Vereinzelt vernachlässigen die Tiere beim Bau Ihrer Nester die Statik, was bis hin zum Horstabsturz führen kann. In solchen Fällen helfen die Förster durch Abstützen oder den Bau von Kunsthorsten in geeigneten Bäumen.
NLF

Auch interessant

von