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Rheinland-Pfalz: Nationalpark-Logo erzählt von Katzen und Kelten

Rheinland-Pfalz: Nationalpark-Logo erzählt von Katzen und Kelten

„Das Logo des Nationalparks Hunsrück-Hochwald erzählt die Geschichte der Nationalparkregion, eine Geschichte von Katzen und Kelten“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken am 6. März auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin. Gemeinsam mit ihrem saarländischen Amtskollegen Reinhold Jost, Landrat Matthias Schneider und Bürgermeistern der Nationalpark-Region stellte Höfken dort das Erscheinungsbild des neuen Nationalparks Hunsrück-Hochwald vor. „Das Logo stellt die Besonderheiten des Nationalparks dar“, so Höfken. Ein Katzengesicht ist mit den geometrischen Formen eines Keltenknotens verknüpft. Die Wildkatze fühlt sich in den Buchenwäldern und Rosselhalden wohl und hat im Hunsrück eines ihrer Hauptverbreitungsgebiete. Sie steht für die einzigartige Natur des Parks. Die Keltensymbolik macht auf kulturhistorische Stätten wie die Wildenburg bei Kempfeld oder den Ringwall in Otzenhausen aufmerksam. Der gestreifte Schwanz der Wildkatze umfasst das Logo und passt es mit der runden Form in das Erscheinungsbild der Nationalen Naturlandschaften ein. Der Nationalpark nutzt so die eingeführte Dachmarke der Nationalparke in Deutschland und Europa.Das Logo ist in der Region entstanden. Eine Grafikagentur aus Trier hat die Ausschreibung gewonnen und das Logo entwickelt. Vertreterinnen und Vertreter aus den Nationalparkarbeitsgruppen und dem Tourismus haben es diskutiert und am Ende haben es die Landräte und Bürgermeister der Nationalparkregion abgestimmt. Den Gemeinden der Nationalparkregion und Partnern des Nationalparks wird das Logo zur Verfügung gestellt. Dazu gehört ein Pilotprojekt, nachdem Nationalparkgemeinden erstmals die Möglichkeit haben, mit dem Nationalpark auf einem Ortschild zu werben. „Das Logo steht somit auch für zwei weitere Merkmale dieses Nationalparks: Die Regionalentwicklung und die Beteiligung der Region von Anfang an“, sagte Höfken.Das Logo sei mehr als nur ein Zeichen, das gedruckt erscheinen kann. Es biete neben einer Geschichte auch vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, zum Beispiel für die Schmuckindustrie, die in der Region Tradition hat oder für das Handwerk, so Höfken. Es eigne sich als Ausgangspunkt für die Entwicklung einer Sympathiefigur, könne für Merchandising-Erzeugnisse genutzt werden und sei Werbemarke für den Tourismus. Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald ist der 16. Nationalpark in Deutschland. Fast 10.000 ha Wald werden zum geschützten Lebensraum für Wildkatzen oder Fledermäuse. „Am 17. März eröffnet das Nationalparkamt und an Pfingsten feiern wir die Eröffnung des Nationalparks Hunsrück-Hochwald“, kündigte die Ministerin an.

MULEWF

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