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Regierungspräsidium Darmstadt vernichtet gefährliche Billigsägen aus China

Regierungspräsidium Darmstadt vernichtet gefährliche Billigsägen aus China

Am Donnerstag nachmittag hat die Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Darmstadt drei Großcontainer voll mit 4.450 mangelhaften Motorsägen zu 20 t Schrott schreddern lassen. Die in Asien hergestellten Kettensägen wurden im letzten Jahr von den Behörden bei einem Importeur im Rhein Main Gebiet beschlagnahmt.

Die No-Name Kettensägen, mit Phantasiemarkennamen  wie „PowerHaus“ und „KrafTWelle“ wurden von fahrenden Händlern an der Haustür und auf Großmarktparkplätzen, auf Flohmärkten oder über das Internet oft auch zusammen mit mangelhaften Notstromaggregaten angeboten. Etwa die Hälfte sah Stihl-Produkten farblich täuschend ähnlich.

Sachverständige stellten schwere Sicherheitsmängel fest. Die Kettenbremszeit war zu lang; der vordere Handschutz und der hintere Griff zerbrachen leicht. Weitere Mängel waren die unzureichende Festigkeit des vorderen Griffs, fehlende Typenschilder sowie nicht ordnungsgemäße Abgaswerte. Es gab für diese Sägen zudem keine gültigen Baumusterprüfbescheinigungen, die Kettensägen als besonders gefährliche Maschinen gemäß der Maschinenrichtlinie haben müssen. Die Sägen entsprachen somit nicht den europaweit geltenden Richtlinien.
 

RP Darmstadt/Red.

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