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Rothirschbesenderung in den Landeswäldern Schleswig-Holsteins

Rothirschbesenderung in den Landeswäldern Schleswig-Holsteins

Seit diesem Frühjahr senden 21 Stück Rotwild mehrmals täglich ihre Position aus den Wäldern der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten nach Göttingen. Die Tiere wurden im Rahmen eines laufenden Projektes unter Federführung des Institutes für Wildbiologie Göttingen und Dresden e. V. mit einem GPS-Sender ausgestattet.

Die besenderten Tiere verteilen sich auf sechs Rotwildhegegemeinschaften, die ebenso wie die Schleswig-Holsteinischen Landesforsten als Partner das Projekt unterstützen. Allein sechs Tiere wurden in dem kleinen Bestand Elsdorf-Westermühlen nördlich des Nord-Ostseekanals besendert, dem nördlichsten Ausläufer des schleswig-holsteinischen Rotwildverbreitungsgebietes bis zum Vorkommen an der deutsch-dänischen Grenze. Die so gesammelten Daten sollen als Grundlage für eine Optimierung des Rotwildmanagements dienen. Insbesondere die fortschreitende Zerschneidung des Lebensraumes wirft in den ohnehin kleinen Vorkommen der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten zahlreiche Fragen zum Umgang mit dem Rotwild auf. Im Rahmen des Verbundprojektes in Kooperation mit den Universitäten Göttingen, Dresden und Kiel sollen daher nicht nur Elemetriedaten ausgewertet, sondern auch der genetische Zustand der Vorkommen analysiert, sowie die jagdlichen Rahmenbedingungen in den Hegegemeinschaften erhoben und zu einem zukunftsweisenden Konzept zusammengeführt werden. Das Vorhaben unter Trägerschaft der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung läuft noch bis 2012.

Infos, Bilder, Videos zu dem Projekt sind unter www.rothirsch-sh.de abrufbar.
Forst-SH/Wildbiologie Göttingen, Dresden e.V.

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