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Rote Waldameisen als Helfer beim Waldschutz

Rote Waldameisen als Helfer beim Waldschutz

Klein, aber wichtig, so lautet auf den Punkt gebracht die Botschaft des neu bearbeiteten Faltblatts „Rote Waldameisen“ in der Info-Reihe des Landesbetriebs Forst Brandenburg. Erarbeitet wurde der Flyer über die wechselseitigen Beziehungen zwischen Ameisen und anderen Waldbewohnern unter Federführung des Landeskompetenzzentrums Forst Eberswalde.

Deutschlandweit gibt es 111 Ameisenarten. In Brandenburg kommen acht hügelbauende Rote Waldameisenarten vor. Die Insekten fördern honigausscheidende Baum- und Rindenläuse, sind Nahrungsquelle, lockern den Waldboden und aktivieren die Bodenfauna. Sie geben in ihren Nestern Hunderten anderen Tieren eine Heimat. Sie verbreiten Pflanzensamen. Ameisenpflanzen sind zum Beispiel Veilchen oder Schneeglöckchen. Für einige Waldbewohner dienen die Ameisenhügel der Körperpflege.

Nicht nur das massive Auftreten von Schädlingen wie des Eichenprozessionsspinners muss Anlass sein, die natürlichen Gegenspieler von Schadinsekten, zu denen gerade auch Rote Waldameisen gehören, und ihre Lebensräume zu erhalten. Hier gibt die neue Broschüre eine Reihe von Hinweisen.

Das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde hat sich in Brandenburg auf die Ameisenforschung spezialisiert. Hier hat auch der Verein Brandenburgische Ameisenschutzwarte seinen Sitz, die unter anderem für die Umsiedlung von Waldameisenvölkern an ungünstigen Standorten zuständig ist (E-Mail: katrin.moeller@lfe-e.brandenburg.de).
 

Faltblatt als Download

 
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