ABO

Rolf Hennig verstorben

Am 14. März 2016 verstarb der Naturwissenschaftler und Schriftsteller
Rolf Hennig.

Rolf Hennig wurde am 9. Juli 1928 in Hamburg geboren und wuchs in einem Forsthaus im Sachsenwald auf. Er studierte zehn Semester Forst- und Holzwirtschaft, Biologie und Philosophie an der Universität Hamburg und übernahm – ohne regulären Studienabschluss – eine Volontariatsassistenz bei Prof. Dr.-Ing. Franz Heske an der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft. Danach wurde er freiberuflicher Schriftsteller.
Rolf Hennig war Initiator und Gründungsmitglied der Gesellschaft für Organik (GfO) und seit deren Gründung ihr wissenschaftlicher Leiter sowie Herausgeber der „Schriften zur Organik“. Als Forst- und Jagdwissenschaftler hat er zahlreiche Arbeiten publiziert und war 30 Jahre lang (1965 bis 1995) Mitherausgeber der Zeitschrift „Waldhygiene“. Seine historischen Interessen fanden ihren Niederschlag vor allem in mehreren Büchern und zahlreichen kleineren Veröffentlichungen über den Sachsenwald sowie in seinem Buch „Bismarck und die Natur“.
Seine erste naturphilosophische Veröffentlichung erschien 1955, der viele weitere folgten. Mit dem Gründer der als „Organik“ bekannt gewordenen naturphilosophischen Richtung, Prof. Dr.-Ing. Franz Heske (1892 – 1963), hat er von 1955 bis 1963 eng zusammengearbeitet.
Mehrere Organisationen verliehen Rolf Hennig Ehrenmitgliedschaften und 2002 erhielt er den Kulturpreis des Deutschen Jagdschutzverbandes.
Die Trauerfeier findet am 6. April 2016, um 14 Uhr in der Paul-Gerhardt-Kirche, Altes Buckhörner Moor 16 in 22846 Norderstedt statt.
 
Red.

Auch interessant

von