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Rohholzverbraucher zum Jahr der Wälder 2011

Die Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher (AGR) und der Bundesverband der Säge- und Holzindustrie Deutschland (BSHD) verweisen zum Beginn des Internationalen Jahres der Wälder 2011 auf die Erfolge der seit 250 Jahren in Deutschland praktizierten nachhaltigen Waldbewirtschaftung.

Immer häufiger wird jedoch die Vernichtung der Regenwälder als Vorwand herangezogen, auch in Deutschland den Waldbesitzern und der Gesellschaft die Nutzung der Wälder zu versagen. Dabei ist die deutsche Waldbewirtschaftung vorbildlich. So wächst die Waldfläche trotz einer intensiven Bewirtschaftung jedes Jahr um etwa 3.500 ha, einer Fläche, so groß wie etwa 5.000 Fußballfelder. Durch eine verantwortungsvolle und generationenübergreifende Forstwirtschaft, entstanden in Deutschland bei kontinuierlicher Holznutzung die vorratsreichsten Wälder Europas. Der notwendige Waldumbau zu stabileren Mischwäldern erhöht die Artenvielfalt und breitet den Wald auf den bevorstehenden Klimawandel vor.

Eine zwischen ökologischen, ökonomischen und sozialen ausgewogene Waldbewirtschaftung sichert außerdem Arbeitsplätze im ländlichen Raum und liefert den klimaneutralen Bau- und Energierohstoff Holz. Die Verbände werden sich auch im Internationalen Jahr der Wälder für die Fortsetzung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung und gegen weiteren pauschalen Nutzungsverzicht einsetzen.

AGR

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