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Rio+20 ist Chance für Waldschutz und umweltgerechte Landnutzung

„Rio+20 ist eine Chance für mehr Nachhaltigkeit. Und wir haben keine Zeit mehr, sie zu vergeben“, erklärte die Umweltministerin von Rheinland-Pfalz, Ulrike Höfken. Die Ministerin wird als Vertreterin der Umweltministerkonferenz zur deutschen Delegation der UN-Konferenz vom 20. bis 22. Juni in Rio de Janeiro gehören und stellte am 11. Juni Ziele, Themen sowie ihr Programm in Brasilien vor.

Insbesondere die Schlüsselsektoren Land- und Forstwirtschaft wolle sie in Rio thematisieren und sich für klare Vorgaben und Kriterien wie zum Beispiel die Zertifizierung von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft oder die Streichung umweltschädlicher Agrar-Subventionen einsetzen, kündigte die Ministerin an.

Ministerin Höfken wies darauf hin, dass allein im Amazonas-Regenwald von 2003 bis 2007 jährlich mehr als das doppelte der Waldfläche von Rheinland-Pfalz vernichtet worden sei.  Der Schutz des Waldes sei daher eines der zentralen Anliegen, die sie in Rio zur Sprache bringen wolle. Eine Maßnahme sei die Zertifizierung von Wäldern und Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Sie setze sich daher auf der Konferenz im Rahmen der deutschen Delegation dafür ein, dass die forstliche Zertifizierung als Handlungselement im Abschlussdokument benannt werde.

MULEWF Rheinland-Pfalz

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