Forstpolitik

Riesiges CO2-Einsparpotenzial

Bearbeitet von Rainer Soppa

Das Thema CO2-Ausstoß ist momentan in aller Munde. Wie können wir die CO2-Emmissionen reduzieren, um die Erderwärmung zu verlangsamen? Dazu kursieren verschiedenste Meldungen im Internet und in den sozialen Medien. So soll vor kurzem eine bekannte Politikerin gefordert haben, die CO2-intensive private Haustierhaltung (Hunde, Pferde usw.) zu verbieten beziehungsweise mit einer CO2-Steuer zu belegen.

Solche Meldungen werden munter geteilt. Keiner macht sich Gedanken über deren Wahrheitsgehalt, bevor er darauf reagiert oder diese weiterleitet. Man kann ja auch so herrlich darüber meckern.

(M)ein Lösungsvorschlag

Es gibt doch viel einfachere Einsparmöglichkeiten für den CO2-Ausstoß. Allein ein Mensch atmet jährlich zwischen 168 und 2.040 kg CO2 aus. Nehmen wir einen geschätzten Mittelwert von 1.200 kg an, entspricht das bei 83 Mio. Einwohnern etwa 99 Mio. Tonnen CO2-Ausstoß.

Einer der größten Energieverbraucher des menschlichen Körpers ist wiederum das Hirn, das allein 20 % der Energie verbraucht. Wenn man nun das Hirn ausschalten würde, wie dies offensichtlich viele Mitbürger in den sozialen Medien tun, könnte der CO2-Ausstoß allein in Deutschland jährlich um mehr als 19 Mio. Tonnen gesenkt werden!

Faktencheck

Dies ist (natürlich) nur ein erfundenes Rechenbeispiel und entbehrt jeder Realität. Also kräftig weiter atmen, das Hirn eingeschaltet lassen und immer die Möglichkeit von Fakenews in Betracht ziehen. Bei jeder Meldung sollte die Frage erlaubt sein: Kann das stimmen, oder möchte hier jemand vielleicht böswillig Fehlinformationen streuen. Rechtschreibfehler wie „Kolenstoffdioxid“ ohne h oder der Hinweis „Häufig weitergeleitet“ sollten einen ersten Anhaltspunkt geben, dass da etwas nicht stimmt.