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Der Landesbetrieb Landesforsten ist der größte Arbeitgeber im rheinland-pfälzischen Forst.

Landesforsten Rheinland-Pfalz sucht qualifizierten Nachwuchs

Forstministerin Ulrike Höfken stellte am 12. April 2018 im Forstamt Bienwald in Kandel mit drei Forstmitarbeiterinnen die verschiedenen Berufsbilder im Forst vor. Sie rief junge Menschen, vor allem auch junge Frauen, dazu auf, einen der Berufe im Forst zu erlernen.

Die Ministerin sagte: „Alle, die sich im Wald beruflich engagieren, übernehmen eine Aufgabe in und für die Natur sowie Verantwortung für kommende Generationen: Der Wald ist Ressource, er ist ein Ort der Erholung und bietet wichtigen Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Zudem ist der Wald wichtig für das Klima. Er speichert Wasser und CO2 und er reinigt die Luft. Umso größere Bedeutung hat die Arbeit der Försterinnen und Förster.“

Landesforsten sind größter Arbeitgeber im rheinland-pfälzischen Forst

Der Landesbetrieb Landesforsten ist der größte Arbeitgeber im rheinland-pfälzischen Forst. Er beschäftigt mehr als 1.400 Frauen und Männer. Den Großteil machen Försterinnen und Förster aus, die einen Abschluss als Bachelor of Science Forstwirtschaft oder Diplom-Forstingenieure haben. „Zu ihren Aufgaben gehört vor allem die Revierleitung: Sie kennen die Baumarten, die Zusammensetzung des Waldes und planen Maßnahmen der Waldbewirtschaftung. Sie kümmern sich aber auch darum, dass die Öffentlichkeit informiert wird,“ sagte Höfken.

Eine andere Gruppe sind Waldarbeiter und Waldarbeiterinnen, Forstwirte und Forstwirtinnen sowie Maschinenführer und Maschinenführerinnen. Die Forstministerin weiter: „Die Arbeit ist anspruchsvoll: es geht um Holzernte mit der Motorsäge und mit modernen Maschinen, sie pflanzen und vermessen Bäume, schützen den Wald vor Sturm und Feuer und kümmern sich darum, dass die Wege im Wald in Ordnung sind.“ Forstamtsleiterinnen und Forstamtsleiter bekleiden die Leitungsfunktion in den Forstämtern und übernehmen klassische Führungsaufgaben. Höfken berichtet:„ Sie haben einen langen Weg hinter sich und mussten sich über Jahre für diese Arbeit qualifizieren. Denn zu ihrer Arbeit gehört vor allem das Waldmanagement mit dem Ziel einer zukunftsfähigen, nachhaltigen, multifunktionalen Waldbewirtschaftung.“

Der Arbeitsplatz Wald braucht junge Menschen

Der demografische Wandel ist auch beim Landesbetrieb Landesforsten spürbar. „Es wird schwieriger, qualifizierten Nachwuchs zu finden“, so die Ministerin. Im Jahr 2016 hätten nur 15 und im Jahr 2017 nur 12 Plätze von 20 im Vorbereitungsdienst für Försterinnen und Förster im dritten Einstiegsamt besetzt werden können. Einen ähnlichen Trend könne man bereits bei den Plätzen für Forstreferendare beobachten – die Vorstufe für das vierte Einstiegsamt als Forstamtsleiterin oder Forstamtsleiter. „Darum werbe ich hier und heute für die Forstberufe, die nicht nur spannend und verantwortungsvoll sind, sondern auch Sicherheit bieten“, sagte Höfken. Die Chancen seien sehr hoch, nach einer Ausbildung vom Landesbetrieb übernommen zu werden.

Die Forstministerin erklärt: „Wir brauchen junge Menschen, die sagen: Mein Arbeitsplatz ist der Wald! Dazu gehören selbstverständlich auch junge Frauen, die all diese Arbeiten ebenfalls übernehmen können. Ich betone ausdrücklich, dass die Forstberufe für Männer und Frauen gleichermaßen attraktiv sind.“ Bereits heute seien 18 Prozent der Mitarbeiter von Landesforsten weiblich, aber nur sechs Prozent der Förster. Zum Vergleich: Bundesweit liegt der Frauenanteil zwischen drei und 20 Prozent. Höfken ruft auf: „Die Chancengleichheit von Männern und Frauen wird bereits jetzt gelebt. Immerhin waren im Jahr 2016 von allen Neueinstellungen insgesamt ein Viertel Frauen. Trotzdem ist noch Luft nach oben. Darum rufe ich alle jungen Frauen und Männer auf, die sich für eine Arbeit im Wald und in der Natur begeistern können: Bewerbt euch bei Landesforsten, wir brauchen euch!“

 

MUEEF

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