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Rheinland-Pfalz weitet Vertragsnaturschutz aus

Die Landwirtschaft in Rheinland-Pfalz soll umweltverträglicher werden. Neben einer Stärkung der Förderprogramme zum Vertragsnaturschutz werde auch die Beratung in diesem Bereich neu aufgestellt, sagte Umwelt- und Landwirtschaftsstaatssekretär Thomas Griese am 16. April bei der Vorstellung des neuen Beratungsangebots für Naturschutz in der Agrarlandschaft im Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum in Bad Kreuznach.
Im Rahmen des Vertragsnaturschutzes verpflichten sich Landwirte zum Erhalt und zur Pflege artenreicher Kulturlandschaften und erhalten dafür Fördermittel des Landes. Staatssekretär Griese wies darauf hin, dass Landwirte zudem von der aktuellen Novellierung des Landesnaturschutzgesetzes profitieren sollen. Diese sehe vor, den Erhalt des artenreichen Grünlands künftig zu belohnen: Landwirten, denen eine Umbruchgenehmigung versagt werden soll, müsse künftig die Teilnahme an Vertragsnaturschutzprogrammen, Kompensationsmaßnahmen oder Ersatzgeld verbindlich angeboten werden. Griese: „Damit entsteht ein Rechtsanspruch auf Ausgleich.“
Die Koordination der Vertragsnaturschutzberatung wurde vom Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht an das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinhessen-Nahe-Hunsrück in Bad Kreuznach übertragen. Die Zuständigkeit für alle naturschutzfachlichen Fragen verbleibt nach wie vor bei der Fachbehörde.
MULEWF Rheinland-Pfalz

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