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Rheinland-Pfalz: Wald ist ein Spiegel der Umweltbedingungen

„Der Zustand unseres Waldes ist ein Spiegel der Umweltbedingungen und zunehmend auch des Klimawandels“, erklärte Staatsministerin Ulrike Höfken anlässlich der aktuell laufenden Waldzustandserhebung in Rheinland-Pfalz. So könne trotz einer Verringerung der Luftschadstoffe keine Entwarnung gegeben werden. In Verbindung mit Wetterextremen zeigten Bäume oft erst zeitversetzt Schäden. „Für den Waldschutz ist es daher wesentlich, den Klimaschutz voranzutreiben“, so Höfken. Das wolle man durch die Energiewende erreichen. Aber auch die Förderung des naturnahen Waldbaus sowie die Einrichtung eines Nationalparks seien Instrumente der Landesregierung zum Erhalt des Waldes und seiner wichtigen Funktionen.

Zurzeit begutachten Spezialistenteams der Forstämter die Bäume auf ihren Gesundheitszustand. Dazu wird der gesamte Staatswald in einem Raster aufgeteilt. Etwa 4000 Probebäume werden untersucht und bewertet. Die Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft in Trippstadt leitet das Projekt und wertet die Daten aus. Im Herbst wird Ministerin Höfken die Ergebnisse in Mainz vorstellen.

MULEWF Rheinland-Pfalz

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