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NP Rheinland-Pfalz: Landeskonzept vorgestellt

Rheinland-Pfalz will Staatswald FSC zertifizieren

„Der Staatswald in Rheinland-Pfalz wird bis Ende 2014 mit dem FSC-Siegel für nachhaltige Forstwirtschaft  zertifiziert“, erklärte Forstministerin Ulrike Höfken und stellte am 26. Juni ihren Kabinettskollegen den Zertifizierungsprozess vor. „Mit dem Label FSC (Forest Stewardship Council) wollen wir den Abnahme-Unternehmen sowie den Verbraucherinnen und Verbrauchern die bewusste Entscheidung für ein nachhaltiges Holz-Produkt ermöglichen. Gleichzeitig soll durch die unabhängige Zertifizierung der hohe Standard des naturnahen Waldbaus in Rheinland-Pfalz dokumentiert und erhalten werden“, erklärte Höfken. In Rheinland-Pfalz wolle man den Rio-Auftrag für nachhaltiges Wirtschaften unter anderen mit dieser Maßnahme umsetzen, so die Ministerin, die als Vertreterin der deutschen Umweltminister an der Konferenz in Rio teilnahm. Anerkannte Gütesiegel wie FSC seien weltweit ein wichtiges Instrument, um sicher zu sein, kein Holz aus illegalem Raubbau zu verwenden.
Bereits 2012 sollen die ersten 12 der 45 Forstämter und damit etwa 20 Prozent der Staatswaldfläche das Label erhalten.  Das Voraudit für diese ersten  Forstämter wurde am 15. Juni 2012 abgeschlossen. Die FSC-Qualitätsstandards würden jährlich überprüft, berichtete die Ministerin. „Ziel ist es, den Wald so zu bewirtschaften, dass die ökologische Vielfalt erhalten bleibt, die lokale Bevölkerung und die Anforderungen der Arbeitnehmer einbezogen werden und es zugleich ökonomisch rentabel ist. Dem Prinzip Nachhaltigkeit wird also im besten Sinne entsprochen“, so Höfken.
MULEWF

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