ABO
Rheinland-Pfalz: „Tour Natur – Heimat im Wald“

Rheinland-Pfalz: „Tour Natur – Heimat im Wald“

Die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz, Ulrike Höfken, startete am 2. August ihre Sommerreise unter dem Motto „Tour Natur – Heimat im Wald“. Aus Anlass des von den Vereinten Nationen ausgerufenen Internationalen Jahres der Wälder stand zum Auftakt der Pfälzerwald auf dem Programm.

Er gilt als das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands und ist Teil des grenzüberschreitenden Biosphärenreservates Pfälzerwald-Nordvogesen. Die Forstministerin besuchte im Biosphärenreservat Pfälzerwald u.a. das Zentrum für Klimawandelfolgen an der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft in Trippstadt, die Umweltkontrollstation Merzalben und das „Millionenviertel“ mit dem ältesten und wertvollsten Eichenbestand des Landes sowie das Haus der Nachhaltigkeit am Forstamt Johanniskreuz. 

Höfken: „Die nachhaltige Waldbewirtschaftung, auf die die UNO mit dem ‚Internationalen Jahr der Wälder’ den Schwerpunkt legt, ist für uns in Rheinland-Pfalz der Weg, um das traditionsreiche Waldkulturerbe im Land zu bewahren. Weltweit sind natürliche und naturnahe Wälder bedroht. Nahezu 14 Millionen Hektar Urwälder und naturnahe Wälder werden jährlich vernichtet. Holz wird weltweit ein zunehmend knapper Rohstoff. Umso wichtiger sind Waldbewirtschaftungskonzepte und Schutzstrategien, die Biodiversität, Naturnähe und Leistungsfähigkeit der Wälder gewährleisten und gleichzeitig deren nachhaltige Nutzung ermöglichen.“

„Ein wichtiges Ziel ist es“, so Höfken, „den Staatswald naturnah zu bewirtschaften und stufenweise nach den Regeln des Forest Stewardship Council (FSC) zu zertifizieren. FSC-Holz wird nach vorbildlichen sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Standards produziert und hat auf den internationalen Märkten einen hohen Wert. Ziel ist es auch, die Verwendung von Holz aus nachhaltiger Produktion deutlich zu steigern.“

„Landesforsten Rheinland-Pfalz mit seinen 45 Forstämtern trägt für die Entwicklung der ländlichen Räume und für die Forstwirtschaft eine bedeutende Verantwortung“, so Höfken. „Die Forstämter bündeln die forstwirtschaftliche Kompetenz, sie sind Dienstleister, Arbeit- und Ausbildungsgeber und sie führen die traditionsreiche Arbeit vieler Generationen von Forstleuten und Waldbesitzern mit modernen Mitteln fort.“
 

MULEWF RP

Auch interessant

von