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Holzeinschlag in Rheinland-Pfalz im Jahr 2016 nach Holzarten. Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz: Holzeinschlag im Jahr 2016

Im Jahr 2016 wurden in Rheinland-Pfalz 3,2 Mio. m³ Holz eingeschlagen (gerechnet ohne Rinde). Das war nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems knapp 1 % weniger als im Vorjahr.

Im Jahr 2015 wurden in Deutschland rund 55,6 Mio. m³ Holz eingeschlagen. Der rheinland-pfälzische Anteil hieran betrug knapp 6 %.
Der Holzeinschlag in Rheinland-Pfalz ist damit seit dem Jahr 2010 weiter rückläufig. Seinerzeit hatte er infolge der vom Orkan Xynthia verursachten Schäden bei überdurchschnittlich 5,5 Mio. m³ gelegen.
Die wichtigsten Holzarten, die 2016 eingeschlagen wurden, waren Fichte, Tanne und Douglasie mit 52 %. Buchenholz sowie sonstige Laubhölzer kamen auf einen Anteil von 28 %. Kiefern- und Lärchenholz stellte 13 % des Einschlags. Eichenhölzer erreichten gut 7 %.
Rund 16 % des gesamten Holzeinschlags wurde energetisch zur Erzeugung von Wärme und Strom genutzt. Mit rund 514.000 m³ Energieholz wurden 18 % weniger als 2015 für Zwecke der Energiegewinnung eingesetzt.
Gut die Hälfte des gesamten Einschlags erfolgte im kommunalen und kirchlichen Wald (Körperschaftswald). Im Staatswald wurden 38 % eingeschlagen. Auf knapp 9 % wurde der auf den Privatwald entfallende Holzeinschlag geschätzt.
Die Angaben zum Holzeinschlag werden von der Landesforstverwaltung zur Verfügung gestellt. Sie basieren auf einer Auswertung der Holzbuchführung der Landesforstverwaltung und auf ergänzenden Schätzungen. Die Schätzungen beziehen sich dabei auf den Privatwald sowie Teile des Körperschaftswaldes (kommunaler und kirchlicher Wald).
Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, J. Breitenfeld
Holzeinschlag in Rheinland-Pfalz im Jahr 2016 nach Holzarten. Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz Holzeinschlag in Rheinland-Pfalz im Zeitraum 2006 bis 2016 nach der Nutzung des Rundholzes. Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

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