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Rheinland-Pfalz: Holzbrücke in Schönecken ist aktiver Beitrag zum Klimaschutz

Ein neues Tragwerksystem aus Douglasien-Rundholz trägt die 13 m lange Fußgängerbrücke über die Nims in Schönecken (VG Prüm). Umweltstaatssekretär Thomas Griese hat die innovative Konstruktion am 29. Mai gemeinsam mit Landrat Joachim Streit und Bürgermeister Matthias Antony besichtigt. „Wer mit Holz baut, leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und stärkt die regionale Wertschöpfung im Waldland Rheinland-Pfalz“, sagte Griese. Die Holzbrücke in Schönecken sei nicht nur schön anzusehen, sondern auch ein tolles Beispiel dafür wie Kommunen beim Klimaschutz eine Vorreiterrolle spielen können.
Das Tragwerksystem wurde von der Firma Holzbau Floss gemeinsam mit Holzforschern der Hochschule Trier entwickelt. Das Holz haben Forstbetriebe aus der Eifel geliefert.
Griese wies darauf hin, dass der Landtag am 28. Mai 2015 eine Novelle der Landesbauordnung verabschiedet habe: Demnach dürfen Holzbauten künftig bis zu fünf Geschosse hoch sein. Bislang lag die Obergrenze bei drei Geschossen. „Schon jetzt ist jedes fünfte im Land errichtete Ein- und Zweifamilienhaus ein Holzgebäude, mit der Neuregelung kommen wir beim Holzbau einen großen Schritt voran.“ Das Bauholz eines durchschnittlichen Einfamilienhauses binde etwa 5 bis 10 t Kohlendioxid.
MULEWF Rheinland-Pfalz

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