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Rheinland-Pfalz: Größere Mengen Nadelstammholz unter Vertrag

In Rheinland-Pfalz ist das Marktumfeld relativ labil. Während größere Säger Preisrücknahmen fordern, stehen bei mittleren Betrieben eher Gedanken um die Sicherheit der Versorgung im Vordergrund. Die Landesforsten haben sich eigenen Angaben zufolge mittlerweile mit mehreren größeren Abnehmern für das erste Halbjahr 2012 auf die Lieferung nennenswerter Mengen an Nadelstammholz geeinigt. Für knapp 200.000 Fm Fichte frei Weg wurden dabei im Mittel folgende Preise für B-Qualität vereinbart:
StKl.
€/Fm
StKl.
€/Fm
1a
60–65
2b
99,00
1b1
73–77
3a/3b
99,00
1b2
83–87
4
96–99
2a
93–96
5
92–99

Für Fichtenstammholz in BC-Qualität gelten Preise, die etwa 1 €/Fm unter den oben genannten liegen.

Auch bei Douglasienstammholz kam es zu größeren Abschlüssen über insgesamt rund 50.000 Fm. Dabei einigte man sich auf folgende Preise für normale Qualität:
StKl.
€/Fm
StKl.
€/Fm
1a
61–68
2b
102–103
1b1
75–80
3a
102–105
1b2
86–90
3b
102–107
2a
95–98
5/6
105–107

 

Auch hier gelten für BC-Qualitäten Preise, die etwa 1 €/Fm unter den oben genannten liegen.

Darüber hinaus wurden insgesamt etwa 15.000 Fm Lärchenstammholz unter Vertrag genommen. Dabei wurden Preise vereinbart, die etwa 10 €/Fm unter denen von Douglasie liegen.

Zwecks Vermarktung von Industrieholz ist der Landesbetrieb in ständigen Verhandlungen, wobei man sich bislang allerdings noch nicht auf neue Verträge einigen konnte.  

 
holzmarktinfo

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