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Rheinland-Pfalz erleichtert Bauen mit Holz

Der rheinland-pfälzische Ministerrat hat in seiner Sitzung Ende Mai einen Gesetzentwurf zur Änderung der Landesbauordnung Rheinland-Pfalz im Grundsatz gebilligt. Mit der Anpassung der Landesbauordnung will das Land bereits beschlossene bzw. in Vorbereitung befindliche Änderungen der sogenannten Musterbauordnung umsetzen.

Seriellen Bau und Waldwirtschaft fördern

Die Änderungen der Landesbauordnung betreffen insbesondere Erleichterungen für das Bauen mit Holz. Auf diese haben sich die Bauministerinnen und Bauminister der Länder in der letzten Bauministerkonferenz verständigt. Bauministerin Doris Ahnen will mit der Maßnahme den kostengünstigen seriellen Bau und die regionale Waldwirtschaft fördern.

Bis 22 Meter Höhe

Mit der Anpassung der Landesbauordnung will man unter bestimmten Voraussetzungen nun auch den Einsatz von Holzbauteilen bei höheren Gebäuden im Geschosswohnungsbau ermöglichen. Holz kann demnach als Baustoff für Gebäude bis zu einer Höhe von 22 Metern eingesetzt werden. Bisher lag die Grenze bei 13 Metern.

Digitale Kommunikation erleichtern

Zudem enthält der Gesetzentwurf notwendige Änderungen, um digitale Baugenehmigungsverfahren zu erleichtern. Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Digitalisierung bauaufsichtlicher Verfahren sollen verbessert werden. Damit will man die digitale Beantragung und Durchführung bauaufsichtlicher Verfahren fördern. Sie sollen künftig ausschließlich über elektronische Kommunikation erfolgen können. Der Gesetzentwurf geht nun in das Beteiligungs- und Anhörungsverfahren.

FM RP/Red.

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