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Rheinland-Pfalz: Ergebnisse der Wertholzsubmission Mittelrhein-Mosel

Rheinland-Pfalz: Ergebnisse der Wertholzsubmission Mittelrhein-Mosel

Bei der am 23./25. Februar 2015 von Landesforsten Rheinland-Pfalz organisierten Stamm- und Wertholzsubmission wurden von 17 Forstämtern rund 1.430 Fm Laub- und Nadelholz auf zwei Lagerplätzen meistbietend zum Verkauf angeboten.
Die Eiche war mit 925 Fm (Traubeneiche 882 Fm, Stieleiche 43 Fm) am Angebot beteiligt. 30 Firmen aus dem Bereich Furnierindustrie, Fassholzhersteller, Holzhandel und Sägewerke, davon 9 aus dem benachbarten Ausland, gaben gültige Gebote ab. Im Vergleich zum Vorjahr lag die Angebotsmenge der Traubeneiche auf den Lagerplätzen der Forstämter Wittlich und Boppard mit 882 Fm etwa 60 % über der Vorjahresmenge und wurde komplett verkauft. Der Durchschnittspreis liegt mit 448 €/Fm um 5 % höher als im Vorjahr.
Der Durchschnittserlös für die 305 Fm zugeschlagenen Eschen blieb mit 157 €/Fm hinter den Erwartungen der Anbieter zurück.
Von den angebotenen etwa 345 Fm Buntlaubholz wurden 325 Fm verkauft. Dabei war die Kirsche nach wie vor vom Markt nicht nachgefragt.
Für den Durchschnittserlös von 220 €/Fm wurde das Douglasien-Angebot von 50 Fm komplett zugeschlagen und rund 80 Fm Europäische Lärche zu einem Durchschnittserlös von 214 €/Fm verkauft.
Das Spitzengebot der Submission erzielte mit 1.642 €/Fm ein Bergahorn aus dem Forstamt Boppard. Der teuerste Stamm war mit 1.237 €/Fm und einem Gesamterlös von 5.257 € eine Traubeneiche aus dem Forstamt Lahnstein. Eine Mirabelle aus dem Forstamt Trier erzielte mit 880 €/Fm einen beachtlichen Preis.
Die Anbieterseite ist mit dem Gesamtergebnis der Submission zufrieden.
Landesforsten Rheinland-Pfalz

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