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Rheinland-Pfalz: Charta für den Wald stärkt Großregion

Die Staatsministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz, Ulrike Höfken, unterzeichnete am 29. Juni während der Sommertour zur „Aktion Grün“ die Charta für den Wald in der Großregion. Die Charta für den Wald haben Vertreter von Luxembourg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, der Wallonie und der Region Grand Est unterzeichnet und sich damit dazu bekannt, die Zusammenarbeit bei diesen großen Zukunftsthemen auszubauen.

„Unser Wald ist ein Multitalent: Er ist ein Garant für den nachwachsenden Rohstoff Holz, schützt als Kohlendioxid-Speicher unser Klima und bietet heimischen Tier- und Pflanzenarten einen wertvollen Lebensraum. Mit der Charta für den Wald wollen wir diese Klimaschutz- und Biodiversitätsfunktionen des Waldes in der gesamten Großregion stärken“, sagte Ministerin Ulrike Höfken bei der Unterzeichnung auf der Landwirtschaftsmesse in Ettelbrück während der Sommertour zur „Aktion Grün“. Die Charta für den Wald haben Vertreter von Luxembourg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, der Wallonie und der Region Grand Est unterzeichnet und sich damit dazu bekannt, die Zusammenarbeit bei diesen großen Zukunftsthemen auszubauen.

Charta für den Wald soll regionale Wertschöpfung stärken

„Mit der Charta für den Wald wollen wir zudem die regionale Wertschöpfung in der Großregion stärken und zur Arbeitsplatzsicherung in strukturschwachen ländlichen Räumen beitragen. Allein in Rheinland-Pfalz sind in der Wertschöpfungskette Holz rund 51.000 Beschäftigte in etwa 7.300 Betrieben beschäftigt. In dieser Branche wird ein Jahresumsatz von rund zehn Milliarden Euro erwirtschaftet. Ein wesentlicher Baustein für diesen Boom ist die vom Land betriebene naturnahe, nachhaltige Waldwirtschaft“, erklärte Höfken. Mit der Charta für den Wald gelte es, die Aktivitäten grenzüberschreitend zu gestalten, etwa gemeinsame Forschungsaktivitäten zu Klimawandelfolgen anzustoßen und Erfahrungen bei der multifunktionalen Bewirtschaftung der Wälder auszutauschen, so die Ministerin weiter.

„Dabei können wir auf die seit vielen Jahren bestehenden grenzüberschreitenden Aktivitäten und Kontakte von Landesforsten zu unseren Partnerregionen – seien es Forschungskooperationen, gemeinsame Veranstaltungen zum Thema Holzbau oder Kooperationsprojekte zu Zukunftstechnologien – aufbauen“, betonte Höfken.

Die Charta für den Wald ist online abrufbar

MUEEF Rheinland-Pfalz

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