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Revierleiterwechsel im Forstbetrieb Ebrach

Bearbeitet von Jörg Fischer

Die Belegschaft im Forstbetrieb Ebrach der Bayerischen Staatsforsten (BaySF) verjüngt sich. Gleich vier junge Forstkollegen sind inzwischen zum Dienst im Steigerwald angetreten.

Julian Schendel (32), bisher Revierleiter des Forstreviers Burgebrach, wechselt ab sofort an das Forstrevier Winkelhof. Die Stelle wurde frei, nachdem der bisherige Revierleiter Fabian Löchner in seine württembergische Heimat zurückgekehrt ist. Schendel ist gebürtiger Münchner, war nach der Ausbildung kurzzeitig in der Natura2000-Arbeitsgruppe der Forstverwaltung und ist bereits seit 2017 als Revierleiter am Forstbetrieb Ebrach tätig.

Jonathan Schäfer (26) wird als Nachfolger von Andreas Balling am 1. August 2021 das Revier Schmerb übernehmen. Bis dahin vertritt er das Revier Burgebrach. Schäfer ist in Aschaffenburg geboren. Er hat bereits ein Jahr lang das Freiwillige Ökologische Jahr am Forstbetrieb Ebrach abgeleistet.

Stefan Weber (26) wechselt zum 1. September 2021 vom Forstbetrieb Kelheim an das Revier Burgebrach. Als gebürtiger Burgebracher kehrt er in seinen Heimatort zurück. Auch er ist kein Unbekannter, da er bereits nach der Anwärterprüfung ein Vierteljahr am Forstbetrieb Ebrach gearbeitet hat.

Florian Engelhardt (23) wurde als sog. „Startler“, d. h. Berufsanfänger, an den Forstbetrieb Ebrach versetzt. Neben anderen Aufgaben vertritt er ab sofort das Revier Oberschwarzach. Die bisherige Revierleiterin Regina Bertram ist in den Ruhestand getreten. Engelhardt stammt aus Pottenstein.

Junge Revierleiter bringen frischen Wind

Alle vier Forstleute haben das Studium für Forstingenieurwesen an der Fachhochschule Weihenstephan-Triesdorf absolviert. Sie bringen beste Voraussetzungen mit. „Damit sind die Staatswälder im Steigerwald auch weiterhin in guten Händen“, so Forstbetriebsleiter Ulrich Mergner. Der Generationswechsel wird damit fortgesetzt. „Die forstliche Jugend bringt frischen Wind und neue Ideen in den Forstbetrieb“, meinte Mergner. Er ist überzeugt, dass die neuen Kollegen ebenso konsequent den Weg der naturschutz-integrativen Waldbewirtschaftung weitergehen wie ihre Vorgänger/-innen. Das Ebracher Bewirtschaftungskonzept ist eine Lösung, um die Bedürfnisse der regionalen Holzverarbeiter und örtlichen Brennholznutzer mit der Erhaltung der Artenvielfalt in den Wäldern in Einklang zu bringen.

Quelle: BaySF (PM)