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Rettungspunkte erleichtern das Auffinden Verunglückter im Wald

Rettungspunkte erleichtern das Auffinden Verunglückter im Wald

Unfälle im Wald werfen für die unter der Nummer 112 alarmierten Rettungskräfte Fragen auf: Wo befindet sich die Unfallstelle genau, und wie kommt man auf dem schnellsten Weg dorthin?

Orientierungshilfe geben die 55 an markanten Stellen des Freiburger Stadtwalds eingerichteten Rettungspunkte. Sie sind mit bundesweit einheitlichen nummerierten Tafeln „Anfahrpunkt für Rettungsfahrzeuge“ versehen, die ein weißes Kreuz auf grünem Grund tragen.
Außerdem sind die Rettungsnummer 112 verzeichnet sowie die Nummer des jeweiligen Rettungspunkts. Die Sternwaldwiese, der Waldparkplatz St. Valentin, das Forsthaus an der Günterstalstraße oder der Rosskopfturm sind Beispiele für Rettungspunkte. Geht bei der Einsatzzentrale der Feuerwehr Freiburg ein Notruf von Waldarbeitern oder anderen im Wald Verunglückten ein, hilft die Angabe der Nummer auf der Rettungspunkt-Tafel ein gutes Stück weiter. Denn sie ist auf der im Computer gespeicherten Rettungskarte mit den Koordinaten des weltweiten Navigationssatellitensystems GPS verknüpft, die der Feuerwehr, der Bergwacht oder den Rettungsdiensten den kürzesten Weg zur Unfallstelle weisen. In Papierform gehört die Rettungskarte außerdem zu den Unterlagen aller Einsatzfahrzeuge.
Die Rettungspunkte werden zunächst in die Neuauflage der Waldfreizeitkarte aufgenommen. Sie ist voraussichtlich ab Herbst beim Forstamt sowie bei der Tourist Information im Rathaus erhältlich.
 
Stadt Freiburg

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