Holzindustrie, -verbände

Rettenmeier eröffnet neues Sägewerk

Bearbeitet von Marc Kubatta-Große

Ende August hat die Rettenmeier-Gruppe offiziell ihr neues Sägewerk in Wilburgstetten eröffnet. Dabei war auch die bayerische Spitzenpolitik in Person von Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber anwesend.

Laut Rettenmeier handelt es sich um das modernste Großsägewerk Europas. Die neue Sägelinie hat eine Einschnittkapazität von 1,2 Mio. Fm. Bisher wurden am Standort Wilburgstetten 400.000 Fm Rundholz jährlich eingeschnitten. Der Rohstoff werde überwiegend in einem Umkreis von 200 km um das Werk bezogen, so Rettenmeier.

Rundholz zu guten Preisen abnehmen

CEO Dr. Stephan Lang kommentierte die Kapazitätssteigerung: „In Zeiten des Klimawandels wollen wir bereitstehen, im Fall der Fälle große Rundholzmengen zu guten Preisen und sofort aufnehmen zu können.“. Man könne nun größere Durchmesser bis 55 cm und Längen von 2,40 bis 6,20 m abnehmen. Das Werk werde auch Kiefer verarbeiten. Das Schnittholz wird kundengerecht in 108 Boxen sortiert.

Holz der kurzen Wege

Ministerin Kaniber wies auf die Bedeutung der Investition hin: „Diese hochmoderne, innovative Sägelinie in Wilburgstetten ist ein starkes Signal für die klimafreundliche Verwendung des heimischen Öko-Rohstoffs Holz. Gerade in Zeiten des Klimawandels, in denen wir mit hohen Schadholzmengen kämpfen, ist es zwingend notwendig das anfallende Holz sinnvoll und auf kurzen Wegen verarbeiten zu können. So bleibt die Wertschöpfung in der Region.“

Quellen: BayStMELF/holzkurier.com