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Laubhölzer im Wert von ca. 111 000€ wurden auf der Laubholzversteigerung 2018versteigert.

Laubholzversteigerung Reisbach 2018

Die Reisbacher Laubholzversteigerung am 17. Februar hat gezeigt: Der Eichentrend scheint ungebrochen. Laubholz ist also deutlich mehr als Brennholz und wer schöne Laubhölzer einfach zusammenscheitelt verbrennt bares Geld.

Am 17. Februar 2018 führten die Waldbauernvereinigungen Reisbach, Bad Kötzting, Deggendorf, Eggenfelden/Arnstorf, Gangkofen, Landau, Landshut, Schierling, Vilshofen-Griesbach und die Forstbetriebsgemeinschaft Aitrach-Isar-Vils in Zusammenarbeit mit den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Cham, Deggendorf, Landau an der Isar, Landshut und Pfarrkirchen zum 22. Mal ihre gemeinsame Holzversteigerung durch. Die Hölzer wurden in Privatwäldern im Tertiären Hügelland und dem Bayerischen Wald in Niederbayern und der Oberpfalz eingeschlagen.

Der Lagerplatz des Versteigerungsholzes war wieder in Neumühle bei Reisbach. Versteigert wurde im Gasthaus Baumgartner in Warth in der Gemeinde Marklkofen.

Zum Verkauf kamen insgesamt 351 Stämme mit 377 Fm. Letztes Jahr waren es 561 Fm. Allerdings waren die Stämme im Durchschnitt stärker als im Vorjahr. Dementsprechend stieg auch der Durchschnittspreis von 230 €/Fm auf 295 €/Fm.

Ergebnisse der Laubholzversteigerung

Die Holzmenge verteilte sich auf 11 verschiedene Holzarten. Weiterhin sehr begehrt war die Eiche. Sie war auch eindeutig das Zugpferd der Laubholzversteigerung. Es wurden 275 Stück mit 323 Fm zum Durchschnittspreis von 308 €/Fm verkauft. Besonders beliebt waren die hellen Töne beim Eichenholz. Auch die Braut (also der teuerste Stamm) war aus Eiche. Ein Stamm mit 2,88 Fm wurde für 950 €/Fm ersteigert. Sie brachte also 2.736 € für den Waldbesitzer ein. Und ist damit der teuerste Stamm, der je in Reisbach versteigert wurde.

Wieder mehr Käuferinteresse hatte dieses Jahr die Walnuss. Die 3,8 Fm Walnuss die auf dem Platz lagen brachten im Durchschnitt 414 €/Fm ein, eine deutliche Mehrung zum Vorjahr.

Bei den hellen Hölzern war der Bergahorn besonders begehrt. Er wurde mit einem Durchschnittspreis von fast 251 €/Fm gehandelt.

Erfreulich war, dass die 24 Fm Eschenholz einen sehr guten Erlös von 183 €/Fm erbrachten.

Die fast 10 Fm Kirsche wurden mit 256 €/Fm gehandelt – ein gutes Ergebnis. Weitere Ergebnisse:

  • Birke (0,8 Fm) 105 €/Fm,
  • Birne (1,4 Fm) 205 €/Fm,
  • Erle (4,5 Fm) 100 €/Fm.

Insgesamt waren durchwegs sehr zufriedene Gesichter bei den Käufern, Verkäufern und Organisatoren zu sehen. Die Laubholzversteigerung in Warth hat sich wieder einmal als gut geeignete Verkaufsplattform zwischen Waldbesitzern und Laubholzkäufern erwiesen.

AELF Landau a.d. Isar

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