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Auch am Römer in Frankfurt a. Main blickt man in Holzfenster, die aus Kiefern und Eichen aus dem hessischen Forstamt Langen hergestellt wurden.

Reifes Holz für neue Fenster in historischen Bauten

Nachhaltige Forstwirtschaft funktioniert nur generationenübergreifend. Was wir pflanzen und pflegen werden unsere Kinder und Enkelkinder ernten. Dabei erhält HessenForst den Wald als Lebensraum und Klimaschützer und stellt der Gesellschaft den nachwachsenden Rohstoff Holz zur Verfügung. Holz steckt fast überall.

Auf Holz als Baustoff können und wollen wir nicht verzichten. Neben den vielen gestalterischen Möglichkeiten, zählen vor allem das gute Raumklima, der hervorragende Wärmeschutz und die Langlebigkeit zu seinen Vorteilen. Holz ist aber auch modern und flexibel. In einer Mischung aus Neubau und Rekonstruktion verhilft es alten Gebäuden zu neuem Glanz, insbesondere im Denkmalschutz.

Neue Fenster für alte Gebäude

Als in den vergangenen Jahren die Restauration der Frankfurter Altstadt begann, lag das Augenmerk auf hochwertiger Handwerkskunst. Dass der Auftrag für einen Großteil der neuen Fenster der historischen Gebäude an eine Firma aus Gründau-Lieblos ging, ist ein Glücksfall für die regionale Wertschöpfung. Der Handwerksbetrieb verarbeitet das astfreie und gleichmäßig gewachsene Eichen- und Kiefernstammholz aus dem Revier Niederroden im Forstamt Langen. Es ahnte natürlich noch niemand, dass die hier vor etwa 200 Jahren gepflanzten und gesäten Bäume einmal die Frankfurter Innenstadt aufhübschen würden. Die Pflege dieser Bäume haben Generationen von Förstern vor uns übernommen. HessenForst hat das Holz geerntet, das nun vor Ort eine besondere Verwendung findet und sorgt gleichzeitig für neue Bäume und Waldbestände. Ein Generationenvertrag der funktioniert.

HessenForst

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