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Der Neuson 164 HVT war eine der wichtigen Neuheiten auf der Austrofoma 2019

Der neue Raupenharvester Neuson 164 HVT

Auf der Austrofoma hat Neuson Forest den Raupenharvester Neuson 164 HVT vorgestellt. Im Programm des Linzer Herstellers zwischen dem 104 HVT und dem 183 HVT angesiedelt, ist die Maschine im Prinzip der Nachfolger des 133 HVT. Sie fällt aber deutlich stärker aus und ist daher eher ein ganz neues Modell, das nah an den 183 HVT heranrückt.

Schon die Typenbezeichnung 164 HVT deutet an, dass Neuson Forest mehr als einen Nachfolger für den 133 HVT zur Austrofoma gebracht hat. Anlass für die Entwicklung waren ursprünglich die neuen Abgasnormen. Aber der oberösterreichische Hersteller hat sich nicht darauf beschränkt, einen neuen Motor der Stufe Stage 5 mit SCR-Katalysator und Dieselpartikelfilter einzubauen, sondern er hat die Gelegenheit genutzt, um die Maschine gleich grundlegend umzukonstuieren.

Motor wieder im Heck

Was auf den ersten Blick auffällt: Neuson Forest hat den Motor des Raupenharvesters 164 HVT wieder im Heck des Oberwagens untergebracht, so wie das bereits beim Vorgänger, dem 133 HVT der Fall war – und auch bei den kleinen Modellen 103 und 104. Bei den großen, über 20 t schweren Modellen 183 HVT oder 243 HVT sitzt der Motor dagegen auf der rechten Seite.

Die neue Maschine behält dadurch nicht nur ihr symmetrisches Gesicht, sondern besitzt gerade bei seitlicher Auslage auch eine gute Gewichtsverteilung, die gusseiserne Heckkanten noch unterstützen. Auch die Sicht des Fahrers nach rechts bleibt gut. Das kleine Heckfenster jedoch ist verloren gegangen, weil der Stage-5-Motor von John Deere mit Partikelfilter und Katalysator viel Platz brauchte.

Der Notausstieg, der bisher durch das Heckfenster möglich war, geht nun durch die Frontscheibe hinaus. Die kippbare Kabine, die Serviceplattform im Heck und eine seitliche Klappe bieten eine hohe Servicefreundlichkeit.

Im Frühjahr 2020 plant Neuson Forest in Deutschland Vorführungen mit dem neuen Raupen­harvester und dem AFM-55-Aggregat.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Dezember-Ausgabe der Forst & Technik.

Oliver Gabriel

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