Newsletter
ABO
Zeitschriften
Service

Rahmenvereinbarung für den Rohholzhandel: Abschlussberatung zur Buche

Am 5. Oktober 2011 findet in Creuzburg auf dem Werksgelände der Firma Pollmeier die Abschlussdiskussion zur Formulierung der Sortierkriterien der Buche, an der die Arbeitsgruppenmitglieder zur Erarbeitung der Rahmenvereinbarung für den Rohholzhandel (RVR) der Holz- und Forstseite teilnehmen, statt. Bereits eine Woche später schließen sich abschließende Beratungen zur RVR in Kassel an.

„Der Prozess zur Fertigstellung der RVR befindet sich auf der Zielgraden“, so Klaus Jänich, Leiter der Arbeitsgruppe. Die Arbeitsgruppenmitglieder, die in der fast vier Jahre dauernden Entwicklung mehrfach gewechselt haben, tragen eine große Verantwortung für die Forst- und Holzbranche.

Die Rahmenvereinbarung für den Rohholzhandel (RVR) enthält gemeinsame Bestimmungen der Forst- und Holzwirtschaft, welche die Vermessung und Sortierung von Rohholz regeln. Die Rahmenvorgaben der RVR haben prinzipiell Gültigkeit für die Werks- und die Waldvermessung. Alle Arbeitsgruppenmitglieder haben bisher großen Wert darauf gelegt, die Lieferanten und Kunden von Rundholz nicht in kleine, mittlere und große zu unterteilen. Von daher ist allen Mitwirkenden des bisherigen Prozesses klar, dass die Grenzwerte in den Sortiertabellen für alle Marktteilnehmer die umfassende Grundlage für die Qualitätssortierung von Stammholz sein sollen.

Spezielle Regelungen zur Werksvermessung, insbesondere zu den Vermessungsverfahren und zur Abwicklung im Werk, sind in der zwischen den Verbänden der Forst- und Holzwirtschaft abgeschlossenen und seit dem Jahr 2005 in der Praxis etablierten „Rahmenvereinbarung für die Werksvermessung von Stammholz“ enthalten. Den dortigen Überbau bildete bisher die Forst-HKS, die nun durch die neue RVR abgelöst werden wird.

DFWR

Auch interessant

von