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Prototyp für 105-stöckiges Holzgebäude

Das kanadische Architekturbüro Dialog hat den Entwurf für ein 105-stöckiges Hochhaus in Holz-Hybridbauweise vorgestellt. Es ist ein Impuls für die Reduktion von CO2-Emissionen im Bauwesen.

Mit dem zum Patent angemeldeten bahnbrechenden Design hat das Architekturbüro Dialog ein Design entwickelt, das nachhaltiges Massivholz, Stahl und Beton kombiniert, um einen emissionsfreien Turm mit 105 Stockwerken zu schaffen.

CO2-Emissionen senken

Die Welt muss die globalen Kohlenstoffemissionen bis 2030 um 45% senken, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu vermeiden (IPCC, 2018), und Gebäude und Bauwerke machen derzeit rund 39% der energiebezogenen Emissionen aus (UNEP, 2017). Architekten, Ingenieure und Planer können eine große Rolle bei der Lösung spielen. Deshalb habe Dialog die Verpflichtung AIA 2030 des American Institute of Architects verabschiedet, alle Projekte bis 2030 klimaneutral zu machen.

Hochhäuser aus Holz sind nach Ansicht des Architekturbüros ein Schlüssel zur Bekämpfung des Klimawandels. Durch Hybridlösungen mit Beton und Stahl steige ihre Effizienz. Das vorliegende Gebäude verursache 46 % weniger CO2-Emissionen als klassische Beton- oder Stahlbauten.

460 m hoch

Das 460 m hohe Gebäude soll ein Impuls für die Stadtplanung der Zukunft sein, bei der es um Lösungen gehen werde, die wenig oder gar kein CO2 produzieren. Gleichzeitig werde man intelligente Konzepte für die Verdichtung der Städte benötigen. Automatisierte Design- und Fertigungsverfahren seien schon heute Standard im Bausektor und werden das Bauen der Zukunft bestimmen, so Dialog.

Red.

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