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DBU-Projekt im Zittauer Gebirge

DBU-Projekt im Zittauer Gebirge

Das Projekt Wald in Not der DBU Naturerbe GmbH unterstützt mit Hilfe von Spenden Maßnahmen gegen die Spätfolgen der klassischen Rauchschäden im Zittauer Gebirge.
Luftschadstoffe und eine Temperaturinversion zum Jahreswechsel 1979/80 führte zum flächigen Absterben der Fichte im Zittauer Gebirge in Höhenlagen über 500 m NN. Betroffen von diesem Ereignis waren ca. 600 ha Wald. Bei der Wiederaufforstung wurde aus der Not heraus damals auf die Murraykiefer, die Lärche und die Serbische Fichte ausgewichen. Einzig wichtig war damals die Erhaltung des Waldes als Vegetationsform überhaupt. Beginnend mit dem Alter 20 zeigten diese Bestände erste Probleme (Kronenbrüche durch Schneelasten / Eisanhang, Pilzinfektionen, Absterbeerscheinungen), die sich in den Folgejahren verstärkten und heute bis zur schrittweisen Auflösung führen. Vor diesem Hintergrund unterstützt das Projekt Wald in Not mit Hilfe von Spenden der Möbelfirma Musterring seit einigen Jahren gezielt Maßnahmen gegen diese Spätfolgen der klassischen Rauchschäden. Der städtische Forstbetrieb Zittau hat konzentriert am Buchberg im Revier Jonsdorf begonnen, die geschilderten Alternativbestockungen umzubauen. 2009/2010 wurde ein Voranbau mit Fichte, Buche und Weißtanne auf ca. 2 ha am Südhang des Buchbergs durchgeführt.
Mit dem Projekt wurde ein Stück Zukunft gestaltet und ein naturnaher Wald begründet.
DBU Naturerbe

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