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Projekt untersucht Schadschwellen für Pflanzenschutzmaßnahmen

Artemis, die griechische Göttin, die vorzugsweise auch die Hüterin der Jagd und des Waldes ist, wurde zur Namensgeberin eines bundesweiten Forschungsprojekts unter der Federführung des Landeskompetenzzentrums Forst Eberswalde (LFE) mit Partnern aus Brandenburg, Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen.

Das Projektakronym ARTEMIS steht hier für „Adaptives Risikomanagement in trockenheitsgefährdeten Eichen- und Kiefernwäldern mit Hilfe integrativer Bewertung und angepasster Schadschwellen“ (Laufzeit des Projektes: 1.7.2019 bis 30.6.2022).

Auch in deutschen Wäldern mehren sich die Anzeichen für einen Klimawandel. Im Projekt sollen flexible Schadschwellen für Pflanzenschutzmaßnahmen in Abhängigkeit von Waldfunktionen wie Klimaschutz, Holzbereitstellung und Naturschutz, aber auch hinsichtlich unterschiedlicher gesellschaftlicher Nutzungsansprüche wie Erholung und Landschaftsbild mit fundierten Analysen untersetzt werden.

Aus historischen Schadereignissen in sog. Referenzgebieten werden die Auswirkungen von Pflanzenschutzmaßnahmen bzw. deren Verzicht untersucht und bewertet. So soll ein an gesellschaftliche als auch klimatische Veränderungen besser angepasstes Risikomanagement entwickelt werden.

Das Projekt ARTEMIS wird im Rahmen des Forschungsaufrufs „Waldschutz zur Unterstützung der nachhaltigen Forstwirtschaft“ durch die Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe (FNR) vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert.

Red./MLUL Brandenburg

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