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die in jeder Sekunde in Bayerns Wäldern nachwächst Foto: proHolz Bayern

proHolz Bayern bewirbt die Holzklasse

Das Aktionsbündnis proHolz Bayern war mit der mobilen Ausstellung „schauholz“ dabei, als der Münchner Airport am 8. und 9. Juni zum Tag der Luftfahrt 2013 seine Türen öffnete.
Für proHolz Bayern eine gute Gelegenheit, zum 300-jährigen Jubiläum dieses Begriffes aus der Forstwirtschaft über die Bedeutung von Holz als Baumaterial und die Wichtigkeit einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung zu informieren.

Mit der Ausstellung „schauholz“ am Besucherpark des Flughafens macht proHolz Bayern auf die Relevanz von Holz als Baustoff des 21. Jahrhunderts aufmerksam. Holz als nachwachsender Rohstoff erlebt aktuell eine neue Ära und hat als Baumaterial eine Bedeutung gewonnen, die noch vor wenigen Jahren kaum für möglich gehalten worden wäre. Das wachsende Bewusstsein für die Schonung der Ressourcen führt im Bauwesen zu einem neuen Denken. Holz lässt sich im modernen neuen Design gestalten. Dies wird durch schauholz verständlich und anschaulich vermittelt.

Informationsträger  „schauholz“
 
Informationsträger ist der Raum selbst eine Holzbox in Form eines Seefrachtcontainers. An den Außenwänden ist schauholz, Name und Motto der Aktion, in großen Buchstaben eingearbeitet. Im Innenraum können bekannte internationale Bauwerke bewundert werden, die z.T. aus der Ausstellung „Bauen mit Holz – Wege in die Zukunft“ in der Pinakothek der Moderne stammen. In die Wandkonstruktion eingebettet präsentieren sich aktuelle Holzbauprojekte wie auf Dialeuchtkästen, die die architektonische Reichweite von Holz als Baumaterial aufzeigen. Ergänzende Informationen und Bilder werden auf einem Monitor dargestellt. Auf einer rauhen Holzwand werden ökologische und ökonomische Aspekte des Rohstoffs Holz in einer Kistenschriftgrafik aufgezeigt. Die Vitrine im hinteren Teil ist die Bühne für einen Modellbau.

Wald und Holz als Klimaschützer

Auf einem Flug z.B. München New York München werden 1,5 t Kohlendioxid ausgestoßen. In Bayerns Wäldern stehen 3 Mrd. Bäume, die diese klimaschädlichen Gase speichern können. Auch Holzbauten wirken Kohlendioxid senkend, weil Bäume während ihres Wachstums Kohlendioxid aufnehmen, den Kohlenstoff einlagern und den Sauerstoff wieder abgeben. Im Baumaterial Holz bleibt der Kohlenstoff gebunden. Dadurch entzieht ein Einfamilienhaus aus Holz der Atmosphäre rund 55 t Kohlendioxid.

Diesen positiven Effekt von Holz und Holzbau auf das Klima verdeutlicht am Stand von proHolz Bayern ein Würfel aus einem Kubikmeter Holz. Dieser Holzwürfel bindet 1 t Kohlendioxid und ist die Menge Holz, die in jeder Sekunde in Bayerns Wäldern nachwächst. Die Botschaft lautet: Wir brauchen Wald in Zeiten des Klimawandels. Nachhaltige Holznutzung bremst den Anstieg von Kohlendioxid in der Atmosphäre und so den Treibhauseffekt. Bauen mit Holz ist damit eine Maßnahme zum Klimaschutz.
 
„Genau betrachtet ist Holz eines unserer größten Klimaschützer. Eine Steigerung der Holzverwendung erhöht damit langfristig den Kohlenstoffspeicher und wirkt unmittelbar positiv auf das Klima“, erklärt Prof. Dr. Dr. Gerd Wegener, Sprecher der Clusterinitiative Forst und Holz in Bayern und Mitinitiator des Aktionsbündnisses proHolz Bayern.
proHolz Bayern
die in jeder Sekunde in Bayerns Wäldern nachwächst Foto: proHolz Bayern Bauen mit Holz ist eine Maßnahme zum Klimaschutz Quelle: proHolz Bayern/Broschüre Bauen mit Holz Die mobile Ausstellung schauholz des Aktionsbündnisses proHolz Bayern zum Tag der Luftfahrt am Airport München. Informationsträger ist eine Holzbox in Form eines Seefrachtcontainers Foto: proHolz Bayern

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