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Prof. Dr. Siegfried Prien 80

Prof. Dr. Siegfried Prien 80

Am 7. November 2007 vollendete Prof. Dr. Siegfried Prien sein 80. Lebensjahr. Nach seiner Tätigkeit als Leiter des Ingenieurbüros der VVB Forstwirtschaft Suhl war er von 1971 bis 1996 Inhaber des Lehrstuhls für Forstschutz und Jagdwirtschaft an der Sektion Forstwirtschaft und späteren Fachrichtung Forstwissenschaften der TU Dresden in Tharandt. Zu den Lehraufgaben Prof. Priens gehörten neben den regulären Lehrveranstaltungen im Forstschutz und in der Jagdwirtschaft u.a. die Lehrveranstaltung „Einführung in die Forstwirtschaft“ und das „Postgradualstudium Forstschutz“. Zur Unterstützung der Ausbildung erarbeitete Prof. Prien ein umfangreiches Lehrmaterial und verfasste als Erst- oder Mitautor mehrere Fachbücher. Während seiner Tharandter Zeit hatte er auch wissenschaftsorganisatorische Ämter in außeruniversitären Gremien inne. So war er von 1972 bis 1991 korrespondierendes Mitglied der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften in Berlin.
Von 1975 bis 1990 leitete Prof. Prien die Zentrale Fachkommission Forstwirtschaft der Agrarwissenschaftlichen Gesellschaft der DDR. Prof. Prien war als Hochschullehrer anerkannt und beliebt. In die an seiner Professur betriebene Lehre und Forschung wurden zahlreiche Diplomanden und Doktoranden integriert, die heute in vielfältigen forstlichen oder forstnahen, aber auch anderen Bereichen der Verwaltungen, Wirtschaft oder Bildung tätig sind. Mehrere ehemalige Doktoranden der Professur für Forstschutz und Jagdwirtschaft sind heute selbst Hochschullehrer.
Prof. Prien war auch in den letzten 5 Jahren mit insgesamt 14 Beiträgen gefragter Autor in Fachjournalen. Hervorzuheben sind außerdem die Neuauflage des Fachbuches „Wildschäden im Wald“ im Jahre 2010 und sein Engagement bei der Wiederauflage der Cotta-Biographie im Jahre 2011. Im Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Institutes für Waldbau und Forstschutz gratuliere ich dem Jubilar herzlich und wünsche ihm für seine Vorhaben viel Erfolg, Glück in der Familie und anhaltende Gesundheit.
 
Prof. Dr. Michael Müller

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