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Prof. Alfred Wulf verabschiedet

Prof. Alfred Wulf verabschiedet

Der langjährige Forstwissenschaftler des JKI und Leiter des Fachinstituts für Pflanzenschutz im Forst, Prof. Alfred Wulf, wurde mit einem zweitätigen wissenschaftlichen „Waldschutzsymposium“ am 12./13. Juli verabschiedet. Prof. Wulf tritt nach mehr als 30 Jahren im Dienste der ehemaligen BBA und des heutigen JKI in Braunschweig in die „Freistellungsphase“ seiner Altersteilzeit ein. Wulf lehrt seit 1993 an der Universität Göttingen, wo er im Forstwissenschaftlichen Fachbereich Vorlesungen zu Forstpathologie und Forstschutz hält.
Alfred Wulf wurde 1998 wurde von der Universität Göttingen zum „Außerplanmäßigen Professor“ ernannt. Prof. Wulf ist ein universeller und gut vernetzter Forstwissenschaftler (u.a. Mitglied im Kuratorium „Baum des Jahres“ und im Deutschen Verband der Forstlichen Forschungsanstalten), der Auskunft geben konnte über neue Pilzkrankheiten,
Eichenprozessionsspinner, Borkenkäfer, Maikäfer und andere Kalamitäten. Wegen seines guten Überblicks über Waldschäden und ihre Ursachen in Deutschland war er ein gefragter Interviewpartner für die Medien. Den Braunschweigern ist er darüber hinaus von der Ratgeberseite der Braunschweiger Zeitung bekannt.
Wulfs wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Bewertung und der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln im Forst, der Gehölzpathologie, der Forstentomologie (Insekten) und des Waldschutzes mündeten in 279 Publikationen. Im Institut betreute er insgesamt 7 Doktorarbeiten.
Wulf trat nach seinem forstwissenschaftlichen und agrarwissenschaftlichen Studium an der Universität Göttingen 1979 als wissenschaftlicher Angestellter in die Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, kurz BBA, in Braunschweig ein. Seit 1985 arbeitete er am Institut für Pflanzenschutz im Forst, das er ab 1993 leitete. Mit der Umbenennung der BBA in Julius Kühn-Institut wurde Wulf 2008 zum Leiter eines vergrößerten Fachinstituts für Pflanzenschutz in Gartenbau und Forst.

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