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Preisindices Stammholz

Das Statistische Bundesamt hat die Stammholzpreisindices (Staatsforsten) bis September 2016 fortgeschrieben (2010 = 100).
Seit dem Hoch im Frühjahr 2014 sind die Preise von Fichtenstammholz B 2 deutlich gesunken. Bis März 2015 war nur ein ganz leichter Rückgang zu beobachten, ab dem Sturm Niklas jedoch brachen die Preise ein. Ab Herbst 2015 hat sich der Rückgang etwas abgeschwächt. Im September 2016 lag Fichtenstammholz B 2 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat mit 114,8 Punkten um 1,9 % niedriger.
Die Preise für Kiefernstammholz blieben bis zum dritten Quartal 2015 von der Entwicklung bei der Fichte noch relativ unbeeinflusst. Im September 2015 brachen allerdings auch die Kiefernpreise ein, konnten sich aber seit diesem Zeitpunkt wieder spürbar erholen. Kiefernstammholz B 2 lag im September 2016 mit 120,7 Punkten dennoch um 4,3 % unter dem vergleichbaren Vorjahreswert.
Ähnlich verlief die Entwicklung bei Nadelstammholz-Abschnitten: Sowohl der Index für Fichte BC als auch Kiefer BC erreichten im Frühjahr 2014 ein Allzeithoch. Seit diesem Zeitpunkt gaben die Preise fast stetig nach. In Folge von Niklas hat sich dieser Rückgang bei Fichte und Kiefer ab März 2015 deutlich verschärft. Im Verlauf des Jahres 2016 fiel der Rückgang schwächer aus. Zum Ende des dritten Quartals 2016 lag der Index von Fichte BC bei 118,5 (- 5,2 % zum Vorjahr) und der von Kiefer bei 113,4 Punkten (- 6,0 % zum Vorjahr).
Buchenstammholz B 4 gab binnen Jahresfrist marginal um 0,3 % auf 104,6 Punkte nach, Eiche B 4 legte leicht um 0,8 % auf 120,4 Punkte zu.
HMI/Quelle: Statistisches Bundesamt/Red.

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