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Preisindices für Nadelstammholz 2017 kräftig gestiegen

Im Verlauf des Jahres 2017 haben sich die Preisindices sowohl Fichte als auch Kiefer wieder deutlich erholt.

Der Preisindex für Nadelstammholz in Deutschland war nach Kyrill (2007) bis Ende 2011 auf ein Zwischenhoch gestiegen, um danach wieder leicht nachzugeben. Ab Mitte 2012 setzte jedoch eine erneute Trendwende ein: Fichte erreichte im Frühjahr 2014 sogar ihr historisches Hoch, gab jedoch in der Folgezeit kontinuierlich nach. Die Preise für Kiefer stiegen zunächst bis zum Herbst 2014 an, brachen in der zweiten Jahreshälfte 2015 ein und konnten anschließend wieder etwas zulegen. Im Verlauf des Jahres 2017 haben sich sowohl Fichte als auch Kiefer wieder deutlich erholt.

Fichtenstammholz B 2 sank seit dem Allzeithoch im März 2014 von 127,0 Punkten auf 118,6 Zähler im Dezember 2017. Die Indices für Kiefer B 2 legten bis Oktober 2014 auf das Rekordniveau von 132,7 Punkten zu, gaben im Folgejahr wieder leicht nach und sanken bis Dezember 2015 auf einen Stand von 116,0 Punkten. Während des Jahres 2016 schien sich ein leichter Aufwärtstrend zu etablieren, der sich in 2017 verstärkt fortsetzte.

Im Vergleich zum Zwischentief im Herbst 2012 stieg der Index von Buche B 4 bis zum Ende des vierten Quartals 2014 mit 106,4 Indexpunkten kräftig um 13,3 %, blieb aber im Durchschnitt der vergangenen drei Jahre bei zeitweise deutlichen Schwankungen etwa unverändert. Bei Eiche B 4 waren in den vergangenen Jahren regelmäßig mehr oder wenig starke Schwankungen zu beobachten, wobei ausgeprägte Hochs oder Tiefs nur schwer auszumachen sind. Für die zurückliegenden fünf Jahre ist allerdings ein deutlich steigender Trend auszumachen.

Auch Fichten- und Kiefernabschnitte BC erreichten im April 2014 ein Allzeithoch. Bis zum Jahresende 2014 war allerdings bei beiden Baumarten ein leichter und ab dem Frühjahr 2015 ein kräftiger Rückgang zu verzeichnen, der bis Ende 2016 anhielt. In 2017 konnten sowohl Fichte als auch Kiefer wieder kräftig zulegen. Fichte lag zum Jahresende 2017 bei 126,6 und Kiefer bei 117,3 Punkten.

HMI, Quelle: Statistisches Bundesamt

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