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Preise von Holzhalbwaren in Deutschland

Der Jahresdurchschnitt der Preise von Nadelschnittholz zog seit dem sturmbedingten Tief im Jahr 2009 bis zum Jahr 2014 auf ein neues Allzeithoch an. Im Durchschnitt des Jahres 2015 war mit einem Stand von 113,9 (2010 = 100) ein leichter Rückgang zu beobachten. Ähnlich war die Preisentwicklung bei Nadelhobelware. Nach Kyrill (2008) ein kräftiger Preiseinbruch und anschließend sukzessiver Anstieg auf Rekordhöhen in 2014. Auch bei hier errechnet sich im Durchschnitt des vergangenen Jahres 2015 ein leichtes Minus. Innerhalb der letzten sechs Jahre stiegen die Preise für raue Ware um 13,9 % und die von gehobelten Erzeugnissen um 11,2 %. Im Vergleich zum Vorjahr errechnet sich im Jahresdurchschnitt 2015 für raues Nadelschnittholz ein geringer Preisrückgang um 1,6 %. Nadelhobelware verbilligte sich im gleichen Zeitraum um 0,9 % und Konstruktionsvollholz sogar um 4,1 %.
Laubschnittholz zog seit 2010 bis zuletzt stets an und erreichte im Mittel des Jahres 2015 mit einem Stand von 111,1 Indexpunkten einen Allzeitrekord. Für die vergangenen sechs Jahre errechnet sich ein Preisanstieg um 11,1 %.
OSB hat sich seit dem Basisjahr 2010 kräftig verbilligt. Allein im zurückliegenden Jahr 2015 war ein regelrechter Einbruch um 14,5 % zu beobachten. In den vergangenen sechs Jahren sank der Index hierfür um 13,6 %. Nach Einführung des Index‘ für MDF stiegen die Preise für mitteldichte Faserplatten bis 2014 um 8,5 % auf ein erstmaliges Hoch, um im vergangenen Jahr leicht auf einen Stand von 105,6 Zählern nachzugeben. Nach einem Zwischenhoch etwa in 2011 gingen die Preise von Spanplatten (roh oder geschliffen) wieder kräftig zurück, erreichten in 2013 den Tiefpunkt und konnten seitdem auf das Allzeithoch von 114,5 kräftig zulegen.
HMI, Quelle: Statistisches Bundesamt

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