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Preis-Entwicklung beim Industrieholz

Der Abwärtstrend bei den Industrieholzpreisen ist nicht gestoppt. Dies ergibt sich aus der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen des Statistischen Bundesamtes. Seit den Rekorden Mitte bis Ende 2011 sind die Preise für Industrieholz bis zur Jahresmitte 2013 deutlich gefallen. Zwar kam es zwischenzeitlich immer wieder zu kleinen Aufwärtsbewegungen, insgesamt zeigt sich aber seitdem ein rückläufiger Trend.
Meldungen vieler Forstbetriebe, dass in jüngerer Zeit die Nachfrage nach Industrieholz deutlich zugenommen hat, konnten sich in den vom Statistischen Bundesamt publizierten Preisen offensichtlich noch nicht auswirken.
So stieg der Index für Nadelindustrieholz (2010 = 100) im vergangenen Quartal um rund 10 %. Im Vergleich zum Vormonat verbilligte sich Fichte deutlich um 2,8 % auf einen Stand von 106,9 Punkten. Kiefer legte dagegen im gleichen Zeitraum um 2,6 % auf 95,4 Zähler zu. Innerhalb eines Jahres hat sich Fichte somit um 3,3 % verbilligt, während sich bei Kiefer sogar ein Minus von 9,5 % errechnet.
Etwas geringer fiel der Rückgang bei Laubindustrieholz aus: Der seit etwa zwei Jahren anhaltende rückläufige Trend hält bei Buche und Eiche an. Im Vorjahresvergleich errechnet sich für Buchenindustrieholz mit einem Stand von 112,1 Punkten ein Preisrückgang um deutliche 5,6 %. Bei Eiche ist sogar ein kräftiges Minus von 10,9 % zu beobachten.
Holzmarktinfo/Quelle: Statistisches Bundesamt

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