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Die Power-Zwerge von Malwa

Die Firma Malwa baut kleine Harvester und Rückezüge, weit unter den kompaktesten Maschinen der etablierten Hersteller. Nun laufen auch hierzulande die ersten Exemplare. Das Beuteschema sind Schwachholz bis gut 30 cm und Kunden, die wegen ihrer Sorge vor Bodenverdichtung bisher keinen maschinellen Einschlag in Erwägung gezogen haben.

Thomas Launer und sein Sohn Simon betreiben zusammen ein kleines Forstunternehmen im Nebenerwerb. Hauptberuflich sind die beiden ebenfalls vom Fach, der Vater arbeitet als Forstwirtschaftsmeister bei der fränkischen Kommune Dinkelsbühl, Simon Launer ist Land- und Baumaschinenmechatroniker. Nach Feierabend ziehen die beiden regelmäßig noch für einige Stunden ins Holz: Im letzten Jahr schlugen sie 1 000 Fm motormanuell ein, und rückten sie mit dem eigenen Schlepper mit Dreipunktwinde und Rückewagen.

Außerdem betreiben sie einen Sägespaltautomaten und bieten zertifizierte Motorsägenlehrgänge an. Nun wagen sie den nächsten Schritt und steigen in die maschinelle Holzernte ein. Sie haben in ihrer Region festgestellt, dass es im schwächeren Nadelholz eine Lücke gibt: Hier seien die verfügbaren Maschinen der Dienstleister eigentlich zu groß, die Stundensätze mit den Erträgen kaum zu kompensieren. Daher war man auf der Suche nach einem kleinen Harvester – was am Anfang beinahe unerfüllbar schien.

Malwa in Schweden

Schließlich stießen sie jedoch auf die Firma Malwa in Schweden. Das erst zehn Jahre junge Unternehmen hat sich auf Maschinen für Erstdurchforstungen spezialisiert. Für die Launers scheint das genau das Richtige, weshalb sie im Sommer 2020 zu einer Besichtigung nach Schweden aufbrechen. Der Malwa 560H entspricht ihren Vorstellungen, weshalb sie noch vor Ort den Kauf beschließen.

FHT Forst Holz Technik

Den Import erledigt der seit 2019 für Deutschland zuständige Händler FHT Forst Holz Technik – ebenfalls ein Vater-Sohn-Gespann, bestehend aus Albert und Oliver Maack. Geliefert wurde der Harvester bereits Ende August. Seinen ersten Einsatz bekam er in einem Nadelholzschlag, der genau dem standardmäßig verbauten LogMax-928A-Aggregat entsprach. Dessen Säge kommt auf einen maximalen Fälldurchmesser von 42 cm, am besten arbeitet es sich damit aber bis etwas über 30 cm.

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Den vollständigen Artikel finden Sie in der Forst & Technik 10/2020.

Tobias Meyer

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