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Scorpione wandern in Deutschland ein

Ponsse Scorpion preisgekrönt

Die Finnische Gesellschaft für Automation hat den Forstmaschinenhersteller Ponsse im Oktober mit dem Preis „Viva Automation!“ ausgezeichnet. Ponsse erhielt den alle zwei Jahre ausgelobten Preis für das innovative, automatische Nivellierungs- und Stabilisierungssystem des neuen Harvestermodells Scorpion.Die Kabine dieser Maschine sitzt nicht wie bei anderen Ponsse-Harvestern auf dem Hinterwagen, sondern dazwischen: auf einem dritten Mittelrahmen, der mit einem Drehknickgelenk mit dem hinteren Rahmen verbunden ist und mit einem Drehgelenk mit dem vorderen. Der Geländeausgleich zur Seite und in Längsrichtung wird dabei automatisch über die beiden hinteren Sperrzylinder und die Drehgelenke bewerkstelligt. Vorder- und Hinterwagen verdrehen sich dabei um den mittleren Rahmen, der waagerecht stehenbleibt. Das Dreirahmenkonzept dient auch zur Stabilisierung der Maschine bei der Arbeit mit seitlicher Kranauslage. Sensoren erfassen dafür laufend den Schwenkwinkel des Krans, die Auslage des Krans und den Hydraulikdruck in den Sperrzylindern. Das Steuersystem der Maschine drückt dann je nach Datenlage den Hinterrahmen und die Räder so in die Richtung des Krans, dass die 22 t schwere Maschine nicht kippen kann. Das funktioniert auch während der Fahrt, die Maschine kann also auch in Bewegung mit Kran und Aggregat arbeiten bzw. mit dem ausgeschwenkten Ausleger weiterfahren. Bei anderen Harvestern geht dies nur, wenn die Maschine steht und die Sperrzylinder das Drehgelenk blockieren.

Ponsse/Red.

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