Holzernte

Neue Ladekrane Ponsse K101 und K111

Bearbeitet von Heinrich Höllerl

Nach dem Vorbild des 2018 neu konstruierten schweren Forwarderkrans K121 hat Ponsse dieser Tage die zwei kleineren Ableger K101 und K111 vorgestellt. Beide haben durchgängig innenliegende Schläuche in den Auslegern bis zum Ausschub mit seinen doppelten Rückholketten. Auch das LED-Lichtkonzept wurde vom großen Bruder übernommen.

Die Kransäule ist auf Höhe des Mittelgelenks direkt am Rahmen befestigt, um Verwindungskräfte zu minimieren. Die vergrößerten Verbindungsbolzen der einzelnen Kranteile wurden möglichst weit auseinander positioniert, um günstige Hebelkräfte zu erreichen.

Die Hubkraft des K101 liegt mit 140 kNm gleichauf mit dem bisherigen K90+. Der K111 hebt mit 160 kNm so viel wie der K100+, allerdings ist das Schwenkmoment mit 40 kNm gut 20 % höher als bei den Vorgängern. Der optionale Krantilt bietet einen Neigungsbereich von 12° nach vorne und bis zu 24° nach hinten. Damit wollen die Finnen auch in steilerem Gelände punkten. Beide Modelle werden mit Reichweiten von 8 und 10 m verfügbar sein. Die Ponsse Buffalo-Modelle sollen ab Anfang 2022 als erste in den Genuss der neuen Krane kommen.

Ponsse/Red.