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Polen: Jagdzeit auf Wildschweine verlängert

Die polnischen Behörden haben in der Woiwodschaft Lebus (Polen) die Frist für den präventiven Abschuss von Wildschweinen im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) verlängert.

Amtstierärztin Zofia Batorczak gab am 1. Februar 2020 gegenüber der Nachrichtenagentur PAP an, dass die amtliche Anordnung bis 15. Februar gelte.

Bislang haben die Jäger, laut Batorczak, 1.214 Wildschweine erlegt. Bei keinem der Tiere sei das Virus diagnostiziert worden. Die Jäger erhalten für jedes erlegte Stück eine Abschussprämie: umgerechnet seien es rund 150 € pro Bache und etwa 70 € pro Keiler.

Seit Mitte November 2019 wurden nahe der deutsch-polnischen Grenze vermehrt mit ASP infizierte Wildschweine gefunden. Der letzte Fund befand sich 12 km von der Grenze zu Deutschland entfernt. Die Bundesländer Brandenburg und Sachsen haben als Präventionsmaßnahme bereits Wildschwein-Zäune errichtet.

PM/EG

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