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Plasma-Technologie für lösungsmittelfreie Gebrauchshölzer

Plasma-Technologie für lösungsmittelfreie Gebrauchshölzer

Um die Wettbewerbsfähigkeit von Holz gegenüber anderen Materialien zu steigern ist es erforderlich, eine kostengünstige Holzschutzmethode zu entwickeln, die frei von giftigen Chemikalien ist und trotzdem eine lange Haltbarkeit des Holzes gewährleistet. DURAWOOD, ein von der Europäischen Union gefördertes Forschungsprojekt, setzt sich die Entwicklung einer kostengünstigen, ökologischen und leistungsstarken Methode zum Ziel: Das sogenannte DURAWOOD-Verfahren nutzt elektrische Gasentladung (Plasma), um Holzoberflächen zu behandeln. Dadurch sollen die Oberflächeneigenschaften des Holzes verändert werden, so dass Holzschutzmittel auf dem Holz besser haften können und nur geringere Fungizid-Mengen eingesetzt werden müssen.

Damit Holz für Kunden attraktiv ist, muss eine Haltbarkeit von behandelten Holzfassaden von mindestens 5 bis 8 Jahren ohne zusätzlich erforderliche Wartungsarbeiten garantiert werden können. Die neue EU-Gesetzgebung (2004/42/EC) fordert den Ersatz von lösungsmittelhaltigen Holzschutzmitteln im Außenbereich. Aber Fassaden, die mit Holzschutzmitteln auf Wasserbasis behandelt wurden, sind anfälliger für Verfärbungen und Beschädigungen durch Schimmelpilze, Bläuepilze und andere holzzerstörende Pilze. Die Wirksamkeit dieser wasserlöslichen Holzschutzmittel soll durch eine Vorbehandlung des Holzes mittels Plasma-Technologie verbessert werden.

Zusammen mit dem Projektkoordinator IRIS (Innocvacio i Recerca Industrial i Sostenible, Barcelona) und der Slowakischen Technischen Universität in Bratislava agiert das ttz Bremerhaven als Forschungsdienstleister innerhalb des Konsortiums.

ttz

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