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Pfleiderer-Insolvenzplan sieht Entschuldung und Rekapitalisierung vor

Der Insolvenzplan der Pfleiderer AG ist nach erfolgter Prüfung durch das zuständige Amtsgericht Düsseldorf am 16.8.2012 niedergelegt worden. Das Gericht hat den 12.9.2012 als Erörterungs- und Abstimmungstermin festgesetzt.

Die Umsetzung des Plans führt im Ergebnis zur umfassenden Entschuldung und Enthaftung der Gesellschaft von Finanzverbindlichkeiten und zur Herstellung einer soliden Eigenkapitalbasis. Der Insolvenzplan sieht vor, das Grundkapital der Pfleiderer AG zur Deckung der bilanziellen Überschuldung auf Null herabzusetzen. Anschließend erfolgt die Erhöhung des Grundkapitals durch Bar- und Sacheinlage. Die neuen Aktien sollen ausschließlich von der Atlantik S.A., einer auf Restrukturierungsfälle spezialisierten Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Luxemburg, gezeichnet werden, die damit alleiniger Aktionär der Pfleiderer AG werden würde. Für die neuen Aktien soll keine Zulassung an der Börse beantragt werden; vielmehr strebt Pfleiderer ein Delisting an der Börse an. Die bisherigen Aktionäre und auch die Inhaber der Hybridanleihe als nachrangige Gläubiger werden nicht mehr an der Gesellschaft beteiligt sein.

Im Rahmen des Insolvenzplans hat sich die Atlantik S.A. verpflichtet, den überwiegenden Teil der Finanzverbindlichkeiten der Pfleiderer AG von den Finanzgläubigern zu übernehmen und daraufhin die Gesellschaft wesentlich zu entschulden.

Nach Umsetzung aller Maßnahmen würde die Pfleiderer AG über eine solide und marktfähige Kapital- und Finanzierungsbasis verfügen. Damit wären die Voraussetzungen gegeben, die Aufwärtsentwicklung im operativen Geschäft der Pfleiderer-Gruppe fortzusetzen und zu verstärken.

Pfleiderer

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