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Pflanzaktion von Forstwirtschaft und Gerolsteiner Brunnen

Pflanzaktion von Forstwirtschaft und Gerolsteiner Brunnen

Als Höhepunkt einer Gemeinschaftsaktion im Jubiläumsjahr „300 Jahre Nachhaltigkeit“ veranstalteten die Forstwirtschaft und das Mineralbrunnen-Unternehmen Gerolsteiner eine Baumpflanzaktion. Unter dem Motto „Wald mit Stern“ setzten 79 Vorschulkinder aus Gerolstein am 29. Oktober ihre „Zukunftsbäume“ auf einer Windwurffläche im Stadtwald Gerolstein in der Vulkaneifel. Der Orkan Xynthia hinterließ hier im Jahr 2010 eine Kahlfläche, die nun wieder aufgeforstet wird.
Georg Schirmbeck, Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR), während der Pflanzaktion: „Wenn die Kinder heute kleine Traubeneichen, Hainbuchen und Esskastanien pflanzen, dann können erst ihre Enkel die ersten starken Bäume ernten. Deshalb ist der Begriff Zukunftsbäume sehr passend. Die Kinder erfahren so, in welch langen Zeiträumen im Wald gedacht werden muss. Das ist gelebte Nachhaltigkeit und typisch für die auf die Zukunft ausgerichtete Forstwirtschaft in Deutschland.“
Nachhaltigkeits-Engagement
Die jungen Zukunftsbäume stellt Gerolsteiner im Rahmen seines Nachhaltigkeits-Engagements zur Verfügung. Axel Dahm, Vorsitzender der Geschäftsführung Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG: „Wir fühlen uns als Unternehmen für eine nachhaltige Nutzung von Holz und Wasser verantwortlich, denn wir wollen auch für zukünftige Generationen hochwertige Produkte anbieten. Deshalb unterstützten wir auch eine nachhaltige Forstwirtschaft, denn bei den Förstern ist unser Wald in guten Händen.“ Ressourcen nachhaltig nutzen.
In ihrem Jubiläumsjahr „300 Jahre Nachhaltigkeit“ betont die deutsche Forstwirtschaft die große Bedeutung einer nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen. Die Forstwirtschaft und Gerolsteiner haben das gemeinsame Ziel, diese natürlichen Ressourcen zum Wohl der Menschen zu erhalten und pfleglich zu nutzen. Deshalb ist es auch folgerichtig, dass mit der Gemeinschaftsaktion eine ehemalige Windwurffläche, auf der vorher Nadelbäume standen, mit Laubbäumen aufgeforstet wird. Es werden über 15.000 Traubeneichen, Hainbuchen und Esskastanien gepflanzt, so dass ein artenreicher und stabiler Laubmischwald entsteht.
 
Dr. Jens Jacob, der Leiter von Landesforsten Rheinland-Pfalz, erklärte: „Unser heimischer Wald ist aufgrund seiner Fähigkeit zur Aufnahme und natürlichen Reinigung des Wassers der wichtigste Trink- und Grundwasserspeicher. Zugleich versorgen uns die Wälder mit dem nachwachsenden, umweltfreundlichen Rohstoff Holz, sind wichtiger Erholungsort für die Menschen und Lebensraum für einzigartige Artengemeinschaften. Aufgabe der Försterinnen und Förster ist es, diese große Funktionsvielfalt des Waldes zu sichern. Wir sprechen deshalb auch von multifunktionaler Forstwirtschaft.“ 
DFWR

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